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Corona im Schweizer EishockeyWarum es auf dem Eis viel weniger eskaliert

Die emotionslose Atmosphäre bei Geisterspielen verändert den Sport. Und auch die Arbeit der Schiedsrichter. Die Unterschiede lassen sich belegen, auch der «Strafen-Heimvorteil» wurde reduziert.

Schiedsrichter, Spieler und Trainer sind in Zeiten von Corona unter sich, wie hier bei einem Spiel in Lausanne zwischen dem LHC und Fribourg-Gottéron am 24. November 2020.
Schiedsrichter, Spieler und Trainer sind in Zeiten von Corona unter sich, wie hier bei einem Spiel in Lausanne zwischen dem LHC und Fribourg-Gottéron am 24. November 2020.
Foto: Laurent Gillieron (Keystone)

Eishockeyspieler gehören zu den Sportlern mit ausgeprägtem Aberglauben und Routinen. Zumindest Letzteres gilt auch für ihre Schiedsrichter. «Viele von uns haben ihre exakten Routinen, für den ganzen Matchtag», sagt Mark Lemelin. «Und momentan machen wir sehr vieles ausserhalb dieser Routinen.» Diese Zeitung hat sich mit dem Kanadier sowie mit seinen beiden ebenfalls in der National League tätigen Kollegen Micha Hebeisen sowie dem Deutschen Daniel Piechaczek über die grössten Umstellungen in der Corona-Zeit unterhalten. Und auch ausgewertet, welche Unterschiede es bei den geahndeten Strafen gibt.

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