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Freihandelsabkommen mit Indonesien Warum das Palmöl so umstritten ist

Bauern in Malaysia und Indonesien können sich mit Palmöl ein vernünftiges Einkommen sichern. Doch für die Tierwelt ist die Produktion problematisch – trotz Gütesiegeln.

Palmölplantagen in Subulussalam, Indonesien.
Palmölplantagen in Subulussalam, Indonesien.
Foto: Chaideer Mahyuddin (AFP)

Natürlich ist nicht das Palmöl selber das Problem. Oder die Bauern, die es anbauen, nicht mal die Regierungen von Indonesien oder Malaysia, die womöglich zu wenig tun, um die Abholzung der Urwälder zu verhindern. Das Problem sind die Schweizer, ach was, die Europäer, die ihre Nutella streichzart geniessen, ihr Duschgel geschmeidig auf der Haut spüren wollen und ihr Sandwich zart am Gaumen.

In so vielen Produkten des täglichen Bedarfs ist Palmöl enthalten, dass eine Aufzählung den Rahmen eines normalen Artikels sprengt. «Und wenn wir bei diesen Produkten nicht auf Nachhaltigkeit achten oder sie nachhaltiger anbauen, dann können wir den Ölpalmen-Anbauern auch keinen Vorwurf machen», sagt Signe Preuschoft, die auf Borneo eine Schule für Orang-Utan-Waisen leitet. Durch die Abholzung und Brandrodung natürlicher Wälder für die Palmölproduktion verlieren jedes Jahr Orang-Utans ihr Leben.

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