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Tessiner CVP-Kandidat fordert Neuzählung statt Losentscheid

Marco Romano fordert eine neue Auszählung der Tessiner Stimmen für den Nationalrat. Zwischen ihm und seiner Parteikollegin Monica Duca Widmer sollte das Los entscheiden, weil sie gleich viele Stimmen machten.

Politik wird zum Glücksspiel: Marco Romano (l.) und CVP-Parteikollegin Monica Duca Widmer.
Politik wird zum Glücksspiel: Marco Romano (l.) und CVP-Parteikollegin Monica Duca Widmer.
Keystone

Nicht das Los solle über seine Kandidatur entscheiden, sondern die objektiven Zahlen, sagte Marco Romano. Der Tessiner erreichte bei den Nationalratswahlen gestern exakt dasselbe Ergebnis wie seine Parteikollegin Monica Duca Widmer (CVP): 23'979 Stimmen. Damit konnte keine endgültige Entscheidung darüber fallen, wer von den beiden neu ins Bundesparlament einziehen wird.

Die Christlichdemokraten halten zwei Sitze im Nationalrat. Definitiv gewählt wurde bisher nur Fabio Regazzi.

Losentscheid gemäss Statuten

Den Statuten zufolge entscheidet bei Stimmengleichheit das Los. Nach Angaben des Tessiner Staatskanzlers Giampiero Gianella liegt das Schicksal der Kandidaten in den Händen des Staatsrats.

«Wir machen Politik und kein Glücksspiel», wehrt sich Marco Romano gegen die Prozedur. Sollte es zu einer Auslosung kommen, werde er diese zwar akzeptieren, doch er behalte sich vor, anschliessend eine Neuzählung zu fordern.

«Mein Wahlergebnis war sehr gut», sagte Romano. «Ich möchte meine politische Karriere nicht in die Hand von Glücksgöttin Fortuna legen. Die Fakten sollen entscheiden.» Romano ist Sekretär der Tessiner CVP.

SDA/rub

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