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SVP gewinnt in Nidwalden erstmals einen Nationalratssitz

Der Kanton Nidwalden wird im Nationalrat neu nicht mehr von der FDP, sondern von der SVP vertreten. Ständerat Paul Niederberger (CVP) wurde im Amt bestätigt.

Ergattert einzigen Nationalratssitz: Peter Keller (SVP).
Ergattert einzigen Nationalratssitz: Peter Keller (SVP).

Der einzige Nationalratssitz des Kantons Nidwalden geht von der FDP an die SVP über. Die Stimmberechtigten haben Peter Keller (SVP) zum Nachfolger des nicht mehr antretenden Edi Engelberger (FDP) gewählt.

Keller erzielte 8060 Stimmen, Heinz Risi von der FDP 6273. Damit verliert die FDP in Nidwalden nach 16 Jahren wieder ihren Nationalratssitz. Der dritte Kandidat, Conrad Wagner von den Grünen, kam auf 3487 Stimmen. Die Wahlbeteiligung betrug 60,9 Prozent.

Peter Keller ist 40 Jahre alt, Landrat und Redaktor bei der «Weltwoche». Mit ihm eroberte die Nidwaldner SVP ihren ersten Sitz in den eidgenössischen Räten.

Mit der Wahl Kellers konnte die SVP aber auch ihre politische Stellung im Kanton definitiv festigen, dies nachdem sie letztes Jahr stärkste Landratsfraktion geworden war. Die SVP gibt es in Nidwalden erst seit zwölf Jahren.

Dem 56-jährigen FDP-Kandidaten Heinz Risi hat es nicht geholfen, dass er politisch erfahrener ist als sein Herausforderer von der SVP und dass er von der CVP unterstützt wurde. Er erzielte einzig in seiner Wohngemeinde mehr Stimmen als Keller.

Das kleine Nidwalden verfügt sowohl im Nationalrat wie im Ständerat nur über je einen Sitz. Das Ständeratsmandat wurde in stillen Wahlen vergeben. Im Amt bestätigt wurde der 63-jährige Paul Niederberger von der CVP.

SDA

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