Zum Hauptinhalt springen

Rot-grüne Allianz gegen Amstutz und Luginbühl

Der zweite Wahlgang im Kampf um die Berner Ständeratssitze verspricht spannend zu werden. Das rot-grüne Lager schickt mit Hans Stöckli einen gemeinsamen Kandidaten ins Rennen.

Die Bisherigen: Die Berner Ständeräte Adrian Amstutz (SVP) und und Werner Luginbuehl (BDP) im Gespräch (von links).
Die Bisherigen: Die Berner Ständeräte Adrian Amstutz (SVP) und und Werner Luginbuehl (BDP) im Gespräch (von links).
Keystone

Der Bieler SP-Nationalrat Hans Stöckli tritt im zweiten Ständeratswahlgang im Kanton Bern gegen das bürgerliche Spitzenduo Adrian Amstutz (SVP) und Werner Luginbühl (BDP) an. Für Stöckli dürfte dies kein Spaziergang werden.

Der Bieler SP-Nationalrat landete am Sonntag im ersten Wahlgang hinter den beiden Berner Oberländern Amstutz und Luginbühl auf Rang drei mit rund 14'000 Stimmen Rückstand. Der Grüne Kandidat Alec von Graffenried kam auf Rang vier mit 106'081 Stimmen. Von Graffenried zog sich am Montag nicht unerwartet zurück, wie die SP und die Grünen mitteilten.

Kein leichtes Unterfangen

Leicht dürfte die Rückeroberung eines Ständeratssitzes für das rot-grüne Lager aber nicht werden. Stöckli kann allenfalls mit einem Teil der EVP-Wählerschaft für den zweiten Wahlgang rechnen. Die EVP erzielte im ersten Wahlgang rund 22'000 Stimmen.

Auf mehr Stimmenzuwachs im zweiten Wahlgang darf rein rechnerisch das bürgerliche Spitzenduo zählen. Der gescheiterte Freisinnige Ständeratskandidat Christian Wasserfallen, der im ersten Wahlgang auf 65'000 Stimmen kam, empfiehlt für den zweiten Wahlgang klar Amstutz und Luginbühl.

Wahlgang am 20. November

Auch aus dem konservativen christlichen Lager der EDU dürften die Stimmen in diese Richtung fliessen. Doch diese Rechnereien allein sagen noch nicht viel aus. Entscheidend wird sein, wieviele Wählerinnen und Wähler die Parteien für den zweiten Wahlgang vom 20. November an die Urne bringen können.

Interessant wird auch sein, ob sich Amstutz und Luginbühl, die sich ja bekanntlich seit der Abspaltung der BDP von der SVP aus dem Weg gehen, zu einem gemeinsamen Wahlkampf aufraffen können.

SDA/jak

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch