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Kein Ständerat im Wallis direkt gewählt

Bei den Ständeratswahlen im Kanton Wallis steht eine Stichwahl an. SP gewinnt Sitz im Nationalrat.

Die meisten Stimmern erhalten: Bisheriger Ständrat Jean-René Fournier.
Die meisten Stimmern erhalten: Bisheriger Ständrat Jean-René Fournier.
Keystone

Die CVP hat am Sonntag ihre Vormachtsstellung im Kanton Wallis eingebüsst: Sie muss einen Nationalratssitz an die SP abtreten. Für die SP wird neu der 24-jährige Mathias Reynard in den Nationalrat einziehen.

Bis zuletzt blieb die Spannung hoch: Erst die Auszählung der letzten Gemeinde, Monthey, brachte die Entscheidung. Die CVP erhält damit nur noch drei Sitze, die SP zwei. SVP und FDP behalten je einen Sitz.

Insgesamt verliert die CVP im Vergleich zu 2007 drei Prozent und kommt noch auf ungefähr 41 Prozent der Stimmen. Die SVP gewinnt drei Prozent und kommt neu auf 20 Prozent der Stimmen. Die SP bleibt bei 20 Prozent, die FDP bei 18 Prozent.

Kein Ständeratskandidat erhält das absolute Mehr

Keiner der elf Ständeratskandidaten des Kanton Wallis hat das absolute Mehr erreicht. Damit kommt es am 6. November zu einer Stichwahl um die beiden Sitze in der Kleinen Kammer. Die Wahlbeteiligung lag bei 62,64 Prozent.

Alle Kandidaten verpassten klar das absolute Mehr, das bei 60'558 Stimmen lag. Das beste Resultat erzielten die beide Bisherigen Jean-René Fournier mit 47'393 Stimmen und René Imoberdorf mit 39'960 Stimmen (beide CVP).

An dritter Stelle rangiert Oskar Freysinger (SVP) mit 32'013 Stimmen. Dahinter liegen der Freisinnige Jean-René Germanier (26'839 Stimmen), der Sozialdemokrat Stéphane Rossini (24'122 Stimmen) und SVP-Kandidat Franz Ruppen (23'930 Stimmen).

Abgeschlagen sind die weiteren Kandidaten: 12'709 Stimmen gingen an Beat Jost (SP). Die beiden Bewerberinnen der Grünen, Marylène Volpi Fournier und Brigitte Wolf, erhielten 6752 respektive 4381 Stimmen. Auf Olivier Cottagnoud (Die Linke) entfielen 1634 Stimmen und auf Jacqueline Bovier-Widmer (BDP) 1156 Stimmen.

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