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Frauenanteil im Nationalrat dürfte stabil bleiben

Noch fehlen die definitiven Wahlresultate aus dem Kanton Waadt. Doch der Frauenanteil wird im neu gewählten Nationalrat wohl unverändert bleiben – trotz anderer Befürchtungen im Vorfeld.

Für die FDP Schwyz neu im Nationalrat: Petra Gössi.
Für die FDP Schwyz neu im Nationalrat: Petra Gössi.
Keystone

Ohne die Gewählten der Waadt beträgt er 28,2 Prozent. Sicher gewählt waren am Montagmorgen 51 Frauen. Da im Kanton Tessin bei der CVP wegen Stimmengleichheit das Los zwischen einer Frau und einem Mann entscheiden wird und weil im Kanton Waadt die definitiven Resultate erst ab Mittag vorliegen, wird die Zahl der Frauen im Nationalrat noch ansteigen.

Damit bestätigt sich der Trend bei den Kandidaturen nicht. Erstmals seit der Einführung des Frauenstimmrechts kandidierten nämlich wieder markant weniger Frauen für ein Mandat im National- oder Ständerat.

Der Anteil der Kandidatinnen ging im Vergleich zum Jahr 2007 um mehr als 7 Prozent zurück. Für die Wahlen 2011 kandidierten nach einer Zählung der Nachrichtenagentur SDA 1135 Frauen. Dies entsprach einem Prozentanteil von 32,7. Vor vier Jahren betrug der Frauenanteil auf derselben Berechnungsbasis 35,2 Prozent.

Nach der Einführung des Frauenstimmrechts kandidierten von Wahl zu Wahl immer mehr Frauen für einen Nationalratssitz. Der Anteil der Kandidatinnen lag 1971 bei 15,8 Prozent und stieg kontinuierlich auf über 35 Prozent im Jahr 2007 – mit einer Delle 1999, als der Frauenanteil im Vergleich zu 1995 um 0,3 Prozentpunkte sank. In der vergangenen Legislatur sassen 57 Frauen im Nationalrat, was einem Anteil von 28,5 Prozent entsprach.

SDA/jak

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