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FDP Baselland gewinnt Zitterpartie – Janiak glanzvoll bestätigt

Im Kanton Baselland bleibt die Verteilung der Nationalratssitze unverändert. Die von der BDP bedrängte FDP konnte ihr Mandat halten. SP-Ständerat Claude Janiak hat seine Wiederwahl auf Anhieb geschafft.

Im Kanton Baselland bleibt die Verteilung der Nationalratssitze unverändert. Die FDP musste zittern, konnte ihr Mandat aber halten. Innerhalb der SVP wurde der Bisherige Christian Miesch von einem Neuen verdrängt. SP-Ständerat Claude Janiak wurde bestätigt.

Die Wahlbeteiligung bei den Nationalratswahlen betrug 48,2 Prozent, beim Ständerat 46,5 Prozent. Von den sieben Baselbieter Nationalratssitzen halten die SVP und die SP weiterhin je zwei Sitze, die FDP, die CVP und die Grünen je einen.

Um ihren Sitz bangen musste die FDP, die ohne Bisherigen angetreten war. Sie wurde hart von der BDP bedrängt. Diese kämpfte in einer neuen Mitte-Allianz mit CVP, EVP und GLP. Zuletzt machte aber die 44-jährige FDP-Kandidatin Daniela Schneeberger, Treuhänderin aus Thürnen, das Rennen.

Zu einer listeninternen Verschiebung und Abwahl kam es derweil bei der SVP. Zwar wurde SVP-Bundeshausfraktionschef Caspar Baader an der Spitze der SVP-Liste wiedergewählt. Der Bisherige Christian Miesch wurde jedoch vom 45-jährigen Thomas de Courten, Unternehmer aus Rünenberg, verdrängt.

Weitere Bisherige bestätigt

Dass es zwischen FDP und Mitte zu einem harten Rennen kommen könnte, war erwartet worden. Als allfälliges Opfer eines Mitte- Sitzgewinns war aber auch SP-Nationalrat Eric Nussbaumer gehandelt worden - dieser setzte sich nun aber noch vor seine Parteikollegin Susanne Leutenegger.

Erwartungsgemäss wurde die Bisherige der Grünen, Maya Graf, deutlich bestätigt. Ebenfalls wiedergewählt wurde die erst 2010 in den Nationalrat nachgerückte CVP-Frau Elisabeth Schneider.

Durchmarsch von Janiak

Bei den Ständeratswahlen schaffte der Bisherige Claude Janiak (SP), seit 2007 in der kleinen Kammer, auf Anhieb die Wiederwahl. Er distanzierte dabei sowohl SVP-Herausforderer Baader als auch CVP- Kandidatin Schneider überaus klar, was in dieser Deutlichkeit nicht erwartet worden war.

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