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Alle Glarner wiedergewählt

Im Kanton Glarus sind alle drei Bundesparlamentarier erwartungsgemäss bestätigt worden.

Einziger Nationalrat im Glarnerland: Martin Landolt, hier bei der Landsgemeinde im Mai.
Einziger Nationalrat im Glarnerland: Martin Landolt, hier bei der Landsgemeinde im Mai.
Keystone

Wiedergewählt wurden der einzige Glarner Nationalrat Martin Landolt (BDP) sowie die Ständeräte This Jenny (SVP) und Pankraz Freitag (FDP). Die Herausforderer erzielten Achtungserfolge.

Der 43-Jährige politische Berater der UBS und Präsident der Glarner BDP, Martin Landolt, erhielt 5066 Stimmen. Sein Herausforderer, der 23-jährige Präsident der Glarner Juso, Yannick Schiess, kam auf 2016 Stimmen. Schiess war erst vor vier Wochen in den Wahlkampf eingestiegen. Die Stimmbeteiligung betrug 34,19 Prozent.

Landolt ist seit 2009 Nationalrat. Er trat in der grossen Kammer die Nachfolge des bekannten und langjährigen SP-Nationalrats und Preisüberwachers Werner Marti an.

Ständerat bleibt in bürgerlicher Hand

Auch die Vertretung im Ständerat bleibt unverändert. Der 59- jährige Unternehmer This Jenny (SVP) und der gleichaltrige frühere Baudirektor Pankraz Freitag (FDP) erzielten mit 5416 und 5359 Stimmen ein praktisch identisches Resultat. Das absolute Mehr lag bei 4271 Stimmen. Die Stimmbeteiligung betrug 35,07 Prozent.

Die Herausforderer, der 53-jährige Lehrer und grüne Landrat Karl Stadler und der 55-jährige parteilose Gemeinderat von Glarus Süd, Kurt Reifler, erreichten ansehnliche Ergebnisse. Sie kamen auf 2983 beziehungsweise 2691 Stimmen. Reifler schrieb Glarner Geschichte, als er an der denkwürdigen Landgemeinde 2006 den Antrag stellte, die 25 Gemeinden auf drei zu fusionieren.

Wie Nationalrat Landolt sind auch die bestätigten Ständeräte in Ersatzwahlen zu ihren Mandaten gekommen. This Jenny wurde 1998 in die kleine Kammer gewählt, der gleichaltrige Ex-Regierungsrat Panraz Freitag 2008.

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