Zum Hauptinhalt springen

Der grosse Graben der Bürgerlichen

Auf der politischen Landkarte der Stadt Bern ist die SVP weit weg von der FDP. Doch es sei auch das Wahlsystem, welches die Bürgerlichen trenne, sagt Politologe Daniel Schwarz.

Ra

Eine gemeinsame bürgerliche ­Liste. Das war das Ziel der FDP für die Wahlen in der Stadt Bern. Inhaltlich seien die Differenzen zwischen BDP, CVP, FDP und SVP nur gering, erklärten Parteivertreter etwa bei einer gemeinsamen Medienkonferenz zur städtischen Finanzpolitik vor einem Jahr. Doch bereits damals war der Alleingang der SVP bei den diesjährigen Wahlen beschlossen, CVP und BDP schnürten später mit GLP und EVP das Mitte­bündnis, die FDP steigt nun lediglich mit der Unterstützung der Kleinstpartei EDU in die Wahlen.

Bei einem Blick auf die Smartmap scheint der Alleingang der SVP logisch. Während es in Basel etwa einen sichtbaren bürgerlichen Block gibt, stehen SVP und EDU in Bern isoliert da. Riesig ist hingegen auf der Stadtberner Smartmap die Schnittmenge zwischen CVP und FDP. Und die BDP steht den beiden sehr nahe.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen