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Corona in den AltersheimenWährend der Kanton den Spitälern hilft, müssen die Altersheime warten

Auch in den Berner Altersheimen führen die Corona-Masssnahmen zu hohen Mehrkosten. Noch ist aber nicht klar, wer diese bezahlen soll. Und es droht weiteres Ungemach.

Spricht von einem Affront: Bruno Gafner, Leiter des Altersheims Stiftung Gutknecht in Thun.
Spricht von einem Affront: Bruno Gafner, Leiter des Altersheims Stiftung Gutknecht in Thun.
Foto: Franziska Rothenbühler

Es sind bedrückende Zahlen, die letzte Woche die Runde machten. In über 60 der beinahe 300 Altersheime im Kanton Bern grassiert das Coronavirus, die Hälfte aller Covid-Toten sterben in Heimen und nicht in Spitälern. In Sumiswald etwa kamen innert zweier Wochen 20 der dortigen Bewohnerinnen und Bewohner ums Leben (lesen Sie dazu den Bericht: Coronavirus verursacht grosses Leid in Sumiswalder Altersheim).

Dabei scheuen die Institutionen keinen Aufwand, um das Virus nicht hereinzulassen. Schutzkonzepte, Hygieneregeln, Besuchsbeschränkungen, Masken: Das alles gehört nicht nur in den Spitälern seit Beginn der Pandemie zum Alltag, sondern auch in den Alters- und Pflegeheimen.

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