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Seit vier Spielen unbesiegtWacker kommt in Fahrt

Martin Rubins Team bestätigt in Zürich den Aufwärtstrend und gewinnt 28:18. Was den Thunern noch fehlt, ist die Konstanz innerhalb der Partien.

Den Tritt gefunden: Wacker (im Bild Luca Linder) überzeugt in Zürich.
Den Tritt gefunden: Wacker (im Bild Luca Linder) überzeugt in Zürich.
Archivfoto: Markus Grunder

Vieles fiel Wacker in den letzten Jahren leicht. Sechs Titel haben die Thuner seit 2012 gewonnen, sie besiegten immer mal wieder die vermeintlich übermächtigen Kadetten und vermochten die Schaffhauser punktuell gar zu deklassieren. In Zürich aber taten sich die Berner Oberländer stets schwer. Wiederholt unterlagen sie GC Amicitia, diesem mit oft so bescheidenen Mitteln ausgestatteten Club, jüngst zu Beginn dieses Jahres.

Und nun triumphiert Martin Rubins Ensemble 28:18 in der Saalsporthalle.

Es bestätigt damit den Eindruck der vorangegangenen Partien. Zum vierten Mal in Folge verlor Wacker nicht, das Cupspiel in Olten miteingerechnet. Die Schmach in Aarau gegen Suhr, das 14:29 – sie ist offensichtlich verarbeitet.

Keeper Marc Winkler und Regisseur Lukas von Deschwanden präsentieren sich in grosser Form, sie sind am Samstagabend die dominanten Figuren. Von der Bank kommt eine ganze Menge, obwohl noch immer sehr viele Leute fehlen: Nicolas Raemy, Ron Delhees, Damien Guignet, Roman Bouilloux und Ivan Chernov.

Die Thuner haben Fahrt aufgenommen. Was ihnen noch fehlt, ist die Konstanz innerhalb einzelner Partien. Sie hielten in Kriens lange mit und brachen in der Schlussviertelstunde komplett ein. Sie legten in Endingen einen Glanzstart hin, liessen den Gegner aber wieder herankommen. Sie gingen im Derby gegen den BSV mit einer 5-Tore-Führung in die Pause, gewannen jedoch bloss einen Punkt. Und in Zürich stehts nach 30 Minuten 16:6 – und Mitte zweiter Hälfte auf einmal nur noch 17:15.

Der Fehlstart in die Saison ist korrigiert, Steigerungspotenzial weiter vorhanden.