Vorgestellt: Maurice Lindgren

Wir haben Maurice Lindgren (JGLP), einem der 25 Gemeinderatskandidaten, 18 Fragen gestellt.

Maurice Lindgren. Partei: JGLP. Geburtsdatum: 23.5.1987. Beruf: Master-Ökonomiestudent und Praktikant.

Maurice Lindgren. Partei: JGLP. Geburtsdatum: 23.5.1987. Beruf: Master-Ökonomiestudent und Praktikant.

(Bild: Hannes Zaugg-Graf)

Warum sollten die Berner Sie als Gemeinderat wählen? Weil ich eine Stadt will, die eine Schuldenbremse einführt, auf nachhaltige Energien setzt und eine liberale Marktwirtschaft pflegt. Zudem will ich sachlich und konstruktiv politisieren, ohne ideologische Zwängerei.

Was würden Sie besser machen als der heutige Gemeinderat? Neben den drei bereits erwähnten Hauptthemen würde ich auch auf eine offene Drogenpolitik setzen, unter anderem, um den Schwarzmarkt und damit die Mafia zu bekämpfen.

Welche Direktion würden Sie am liebsten übernehmen und weshalb? Wahrscheinlich die Finanzdirektion, weil mir der Aspekt mit den Schulden besonders wichtig ist.

Was halten Sie von der Idee, dass in der ganzen Stadt Tempo 30 eingeführt werden soll? Das würde sicher mehr Sinn machen als der Flickenteppich, den wir momentan haben. Auf den Hauptachsen würde ich es weiterhin bei Tempo 50 belassen.

Sie müssen vom Bahnhof Wankdorf zum Zytglogge. Welches Verkehrsmittel wählen Sie? Wenns nicht hagelt, fahre ich mit dem Velo – so bin ich nicht nur am schnellsten, sondern auch kostenlos unterwegs.

Welches ist Ihr Lieblingslied?

Eines das mir gut gefällt ist «Dernière Danse» von Indila.

Quelle: Youtube.com/IndilaVEVO

In welches Berner Restaurant gehen Sie am häufigsten essen?

Ohne welchen Gegenstand gehen Sie nicht aus dem Haus? Meine Kontaktlinsen oder meine Brille – ich bin stark kurzsichtig und käme ohne diese Gegenstände wohl nirgendwo hin.

Wie würden Sie gegen die Wohnungsnot in der Stadt vorgehen? Es gibt zu viele Regulierungen, die den Wohnungsbau unattraktiv machen. Das müsste man sicher ändern. Auf den bereits festgelegten Arealen, wie dem Viererfeld, müsste die Stadt zudem Hochhäuser bauen und schneller damit anfangen als geplant.

Wo und wie wohnen Sie selbst? Ich wohne in einer WG in der Länggasse, zusammen mit zwei Mitbewohnerinnen und einem Mitbewohner.

Wie soll die Stadt Asylsuchende integrieren? Die Stadt muss günstig Sprachkurse anbieten und gleichzeitig die Asylsuchenden dazu verpflichten, unsere Sprache zu lernen. Das hat bei der Integration oberste Priorität.

Was war Ihre letzte gute Tat? Obwohl es keinen Verkehr hatte, bin ich bei Rot stehen geblieben. Für die zwei Buben neben mir wollte ich kein schlechtes Vorbild abgeben.

Welches ist Ihr Lieblingsfilm?

Quelle: Youtube.com/Warner Movies On Demand

Wie würden Sie die Situation rund um die Reitschule beru­higen? Das ist die wohl schwierigste Frage. Ich habe keine einfache Lösung. Man müsste sicher mit dem Dialog weiterfahren und schauen, dass die Reitschule auch mitmacht. Es braucht beides: Zuckerbrot und Peitsche.

Welches ist Ihr Lieblingsort in Bern und weshalb? Kommt ganz darauf an, was ich tun will. Ich gehe zum Beispiel gerne in den Progr zum eis ga zie.

Was würden Sie tun, damit Bern-West mehr als Teil der Stadt wahrgenommen wird? Vielleicht mehr Stadtpläne aufhängen? So würden die Leute vielleicht realisieren, wie weit sich Bern in den Westen erstreckt und dass das eigentliche Zentrum in Ausserholligen liegt.

Was hat Ihnen am Stadtfest am besten gefallen? Ganz ehrlich? Ich war nicht am Stadtfest, mir ist wohl etwas dazwischen gekommen.

Von allen derzeit lebenden Menschen, mit wem würden Sie sich am liebsten unterhalten und worüber? Ich würde mich gerne mit Donald Trump unterhalten und herausfinden, ob er wirklich so irre ist, wie er sich gibt.

Smartvote «Spider» von Maurice Lindgren

Bernerzeitung.ch/Newsnetz

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