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Kolumne «Bern & so»Von Viren und anderen Käfern

Wann haben Sie das letzte Mal das Passwort gewechselt und die Hände desinfiziert?

«Ich habe schlechte Nachrichten für dich», stand in der Betreffzeile eines E-Mails in meinem Posteingang. Absender: ich selbst, von meiner früheren Mailadresse. Sie ist seit Ewigkeiten nicht mehr in Betrieb. Ich öffnete das Mail und las, dass jemand am 16. März 2020 mein System gehackt und darauf Viren installiert hat. «Vor einem Monat wollte ich dein Gerät sperren und um etwas Geld bitten, um es zu entsperren.»

Zuerst wollte ich das Mail mit einem Schulterzucken als leere Drohung abtun. Aber je mehr ich darüber nachdachte, desto stärker begann mich das Ganze zu stressen. Weniger wegen des geforderten Geldes als wegen des Aufwands, der hinter einem Shutdown stecken könnte.

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