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Spezieller Spiezer VereinVon der Nachkriegswohlfahrt zur Kulturinstitution

Alkoholfrei: Die Gemeindestube der Gemeinnützigen Gesellschaft, der Vorgängerorganisation des Kultur Spiegel Spiez, auf einer undatierten Aufnahme. Sie wurde am Kronenplatz von 1922 bis 1967 betrieben – im Bild ein Motorwagen der früheren Spiezer Verbindungsbahn.

«Eine Gemeindestube für die vielen jungen Leute beider Geschlechter, die das Familienleben entbehren müssen.»

Aus dem Schreiben des Initiativkomitees von 1921.

Geld für Greise

Die Gemeinnützige Gesellschaft sammelte mittels dieser Täschchen Bares für bedürftige alte Menschen. Jeweils in der ersten Novemberwoche wurde dieses – möglichst üppig gefüllt – bei den Mitgliedern wieder abgeholt.

«Noch gibt es manch alten Mann und manch greises Mütterchen in unserer Gemeinde, die eine Rente nötig hätten.»

Aus einem Bettelbrief der Gemeinnützigen Gesellschaft Spiez

Heimat ohne Betrieb

Die Kulturkapelle 9 in der ehemaligen Kapelle der Evangelisch-Methodistischen Kirche ist seit 2020 die Heimat des Kultur Spiegel Spiez.

«Die nächste Aufgabe ist es nun, die Kulturanbieter in Spiez zu motivieren, mehr gemeinsame Sache zu machen.»

Christoph Hürlimann, Co-Präsident Kultur Spiegel Spiez