Zum Hauptinhalt springen

Fussball-News+++ Ehemaliger YB-Meistertrainer Adi Hütter wechselt im Sommer zu Gladbach +++ Yann Sommer zwei Spiele gesperrt

Was läuft im nationalen und internationalen Fussball? Wie schlagen sich die Schweizer im Ausland? Welche Transfergerüchte kursieren? Alles dazu in unserem Fussball-Ticker.

LIVE TICKER BEENDET

Ligacup-Final in England: Fans müssen mehrere Corona-Tests machen

Zum Final des englischen Ligacups zwischen Tottenham Hotspurs und Manchester City sind erstmals wieder Fans der teilnehmenden Vereine im Stadion erlaubt. Zuschauer müssen aber einen negativen Corona-Test vorlegen, um beim Spiel am 25. April im Londoner Wembley-Stadion dabei sein zu können. Dafür müssen sie frühestens 24 Stunden vor Anpfiff einen Schnelltest machen, der etwa in Apotheken kostenlos für alle Erwachsenen angeboten wird. Ausserdem sind ebenfalls kostenlose PCR-Tests vor sowie spätestens fünf Tage nach dem Spiel erforderlich, die Fans zu Hause machen können.

Die Partie ist Teil eines Pilotprogramms der Regierung, um die Rückkehr grosser Zuschauerzahlen bei Sportveranstaltungen zu testen. Insgesamt sind 8000 Zuschauer zugelassen. Beide Clubs erhalten je 2000 Tickets, die übrigen Eintrittskarten gehen an Anwohner sowie medizinisches Personal. Unter 18-Jährige, die bisher nicht gegen das Coronavirus geimpft werden, sind ausgeschlossen. Schwangeren und chronisch Kranken wird vom Besuch abgeraten. (dpa)

Gladbachs Goalie Yann Sommer zwei Spiele gesperrt

Borussia Mönchengladbach muss zwei Bundesliga-Spiele ohne Stammgoalie Yann Sommer auskommen. Das Sportgericht des Deutschen Fussball-Bundes sperrte den 32-jährigen Schweizer Nationalspieler für die Partien bei Eintracht Frankfurt am Samstag und bei Hoffenheim am 21. Mai. Das teilte der DFB am Dienstag mit. Sommer hatte in der Partie gegen Hertha am Samstag wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen. (dpa)

Adi Hütter wechselt im Sommer zu Gladbach

Der ehemalige YB-Meistertrainer Adi Hütter wechselt im Sommer zu Borussia Mönchengladbach. Nach Tagen der Spekulation haben sein jetziger Verein Frankfurt sowie Gladbach den Wechsel des Coaches am Dienstag offiziell verkündet. Der Österreicher unterschreibt einen Vertrag bis 2024 und wird Nachfolger von Marco Rose, den es im Sommer zu Borussia Dortmund zieht.

«Die Entscheidung, zur neuen Saison ein neues Kapitel aufzuschlagen, habe ich mir nicht leicht gemacht. Ich habe in Frankfurt drei unglaublich erfolgreiche und intensive Jahre erlebt, die ich gemeinsam mit der Mannschaft zum Ende dieser Saison mit einem herausragenden Ergebnis abschliessen möchte», wird Hütter in einer Mitteilung der Eintracht zitiert. Hütter hatte bei der Eintracht noch einen Vertrag bis 2023 und wird die Borussia eine ordentliche Ablösesumme kosten.

Von 2015 bis 2018 stand Hütter an der Seitenlinie der Young Boys und holte in seinem letzten Amtsjahr den ersten YB-Meistertitel seit 32 Jahren. (lai/dpa)

Adi Hütter wechselt im Sommer den Club.
Adi Hütter wechselt im Sommer den Club.
Foto: Keystone/DPA
Ibrahimovic wegen Schiedsrichter-Kritik für ein Spiel gesperrt

AC Milans Starstürmer Zlatan Ibrahimovic ist wegen einer respektlosen Äusserung gegen einen Schiedsrichter für ein Spiel gesperrt worden und muss 5000 Euro Strafe bezahlen. Das teilte die italienische Liga Serie A am Dienstag mit. Der Schwede habe den Unparteiischen in der Auswärtspartie gegen Parma Calcio am vergangenen Samstag respektlos und mit einer provokanten Haltung in der 60. Minute kritisiert, hiess es weiter. Bei dem 3:1-Sieg der «Rossoneri» hatte der 39-Jährige dafür die Rote Karte gesehen und war vom Platz geflogen. Was «Ibra» genau gesagt hatte, wurde nicht mitgeteilt. (dpa)

Sergio Ramos positiv auf Corona getestet

Sergio Ramos vom spanischen Rekordmeister Real Madrid ist positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Verein am Dienstag mit. Der 35-jährige Spanier musste sich sofort in Quarantäne begeben. Wegen einer Muskelverletzung in der linken Wade stand der Routinier Madrid-Trainer Zinédine Zidane allerdings schon seit knapp zwei Wochen nicht zur Verfügung. (dpa)

Real-Präsident Pérez bis 2025 im Amt bestätigt

Florentino Pérez bleibt für weitere vier Jahre Präsident des spanischen Fussball-Rekordmeisters Real Madrid. Der milliardenschwere Ingenieur und Bauunternehmer wurde am Dienstag in Madrid ohne Wahl bis 2025 im Amt bestätigt, da es keinen Gegenkandidaten gab, wie die Wahlkommission des Clubs mitteilte. Der letzte verbliebene Konkurrent von Pérez, der junge Unternehmer Enrique Riquelme (32), hatte seine Kandidatur erst am Samstag zurückgezogen. Nach zwei ersten Amtszeiten zwischen den Jahren 2000 und 2006 leitet Pérez inzwischen bereits seit 2009 ohne Unterbrechung die Geschicke der «Königlichen». (dpa)

La Liga: Rakitic trifft bei Sevillas 4:3 in Vigo

Sevilla bleibt am Führungstrio der spanischen Liga dran. Das 4:3 in Vigo war schwer erkämpft. Zu Pause lag der Favorit noch 2:3 gegen Mittelfeld-Club Celta Vigo zurück. Später konnten der Ex-Basler Ivan Rakitic und Alejandro Gomes das Spiel zu Gunsten Sevillas drehen.

Ivan Rakitiv bejubelt Joan Jordan seinen Ausgleichstreffer in der 60. Minuten gegen Celta Vigo.
Ivan Rakitiv bejubelt Joan Jordan seinen Ausgleichstreffer in der 60. Minuten gegen Celta Vigo.
Foto: Getty Images

Nach dem 4:3 bei Celta Vigo liegt Sevilla vier Punkte hinter dem drittplatzierten FC Barcelona (65) auf dem vierten Rang. Durch den Sieg im Clásico gegen Barça am Samstag steht Real mit 66 Punkten auf dem zweiten Platz hinter Stadtrivale Atlético, dessen Vorsprung nach einer schwachen Phase auf einen einzigen Zähler geschrumpft ist. (tzi)

Nullnummer im letzten Montagsspiel der Bundesliga

Bayer Leverkusen hat im Kampf um die Europacup-Teilnahme einen wichtigen Sieg vergeben. Die Werkself musste sich am Montag im zweiten Spiel unter dem neuen Trainer Hannes Wolf mit einem 0:0 bei Hoffenheim begnügen und verharrt damit als Sechster zwei Punkte hinter Borussia Dortmund. Die ersehnte Rückkehr in die Champions League dürfte für Bayer nach dem Punktverlust im vorerst letzten Bundesliga-Montagsspiel vor der Abschaffung im Sommer endgültig vom Tisch sein. Seinen Auftakt hatte Trainer Wolf noch mit 2:1 gegen Schalke gewonnen. (dpa)

Premier League: West Brom mit Sieg

Am Montagabend konnte West Bromwich Albion gegen Southampton wichtige Punkte gegen den Abstieg aus der Premier League sammeln. Durch Tore von Pereira, Phillips und Robinson gewann der Tabellenvorletzte gegen den Vierzehnten 3:0. Trotz des Heimsiegs fehlen West Brom weiterhin 8 Punkte auf den rettenden 17. Tabellenplatz.

Zum Abschluss der 31. Runden trennten sich Brighton & Hove Albion und Everton 0:0. Bei Brighton sass U-21-Nationalspieler Andi Zeqiri 90 Minuten auf der Bank. (tzi)

Embolos Corona-Verstösse kosten ihn 8400 Euro

Gegen Nationalstürmer Breel Embolo von Borussia Mönchengladbach hat die Stadt Essen nach einer illegalen Party wegen Verstössen gegen Corona-Bestimmungen ein Bussgeld in Höhe von 8400 Euro verhängt. «Der Bescheid umfasst insgesamt drei Verstösse, darunter die Teilnahme an einer Veranstaltung sowie der Verstoss gegen die Maskenpflicht», berichtete Stadtsprecherin Silke Lenz am Montag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Grund für die Bussgeldhöhe seien die «besonderen Einkommensverhältnisse».

Wurde nach seinen Verfehlungen gebüsst: Breel Embolo.
Wurde nach seinen Verfehlungen gebüsst: Breel Embolo.
Foto: Keystone

Der mittlerweile 24-Jährige soll nach früheren Angaben der Polizei vor knapp drei Monaten an der illegalen Party in einer Gaststätte am Essener Baldeneysee teilgenommen haben. Von 23 Personen wurden damals die Personalien aufgenommen, darunter auch die von Embolo. Der Borussia-Profi wurde aber von der Polizei nicht im Lokal, sondern in einer angrenzenden Wohnung angetroffen. Er sei nebenan in der Wohnung gewesen, um Basketball zu schauen, hatte er angegeben und bestritten, mitgefeiert zu haben.

Bereits gut eine Woche nach dem Vorfall hatte Borussia Mönchengladbach Embolo zu einer «hohen Geldstrafe» verurteilt. (dpa)

München droht EM-Entzug

Die Stadt München kann zum jetzigen Zeitpunkt keine Garantie abgeben, dass bei der Europameisterschaft im Sommer in der Allianz Arena zumindest teilweise wieder Zuschauer zugelassen werden. Das aber fordert der Kontinentalverband Uefa von den zwölf Ausrichterstädten für das paneuropäische Turnier. Städte, in denen Geisterspiele drohen, könnten noch als Ausrichter gestrichen werden.

Die Uefa hatte die Ausrichter München, Rom, Bilbao und Dublin in der vergangenen Woche aufgefordert, bis zum 19. April zusätzliche Informationen für die Durchführung der Partien nachzureichen. Dann entscheidet das Exekutivkomitee endgültig über die Zahl der Gastgeber. Acht Städte haben die Ausrichtung der Spiele vor zumindest einigen Zuschauern bereits zugesichert. Darunter ist auch Aserbeidschans Hauptstadt Baku. Dort spielt die Schweizer Nationalmannschaft am 12. Juni gegen Wales und am 20. Juni gegen die Türkei. (dpa/tzi)

Arbeitsgericht gibt Fifa im Fall Kattner recht

Fast fünf Jahre hat es bis zu einem Urteil gedauert: Das Zürcher Arbeitsgericht hält die fristlose Entlassung von Markus Kattner, dem ehemaligen geschäftsführenden Fifa-Generalsekretär, für gerechtfertigt und angemessen. Dies geht am Montag aus einer Mitteilung der Fifa hervor, die das Urteil «begrüsst».

Das Gericht kam demnach zum Schluss, dass angesichts der Loyalitätspflichtverletzungen des ehemaligen Angestellten eine Weiterbeschäftigung durch die Fifa ausgeschlossen gewesen sei.

Kattner war am 23. Mai 2016 wegen des Vorwurfs des Missbrauchs treuhänderischer Verantwortung entlassen worden. Der Deutsche ging dagegen vor und forderte von der Fifa zehn Millionen Franken Schadenersatz wegen missbräuchlicher Kündigung. Ihm bleibt nun die Möglichkeit, das Urteil des Zürcher Arbeitsgerichts weiterzuziehen. (red)

Henrichs wechselt fix zu Leipzig

RB Leipzig hat den deutschen Nationalspieler Benjamin Henrichs fest verpflichtet. Das bestätigte der Club am Montag, Henrichs erhält einen Vertrag bis 2025. Der bisher von der AS Monaco ausgeliehene Verteidiger wechselt für etwa 15 Millionen Euro nach Sachsen. Durch seinen 15. Saisoneinsatz am Samstag beim 4:1 bei Werder Bremen griff eine Kaufvereinbarung zwischen Leipzig und dem französischen Erstligisten.

Henrichs ist in Leipzig derzeit weit davon entfernt, Stammspieler zu sein. Der 24-Jährige hatte wegen Knieproblemen zwischen Mitte November und Ende Februar pausieren müssen und kämpft um den Anschluss. (dpa)

Funkel soll Köln retten

Friedhelm Funkel soll den 1. FC Köln vor dem Abstieg aus der Bundesliga bewahren. Der 67-jährige Trainer übernimmt als Nachfolger von Markus Gisdol bis zum Saisonende, wie der Tabellenvorletzte am Montag mitteilte.

Gisdol war am Sonntag nach dem 2:3 gegen Mainz entlassen worden. Die Kölner sind mit 23 Punkten auf Platz 17 klassiert und haben drei Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz (Bielefeld). (dpa)

Wechselt Hütter zu Gladbach?

Eine möglicher Transfer von Trainer Adi Hütter zu Borussia Mönchengladbach rückt Medienberichten zufolge näher. Der Club und der Coach von Eintracht Frankfurt seien sehr weit, was eine Zusammenarbeit angehe, berichtet der «Kicker» am Montag. Ob es bereits eine Einigung gebe, sei offen. Auch Sport1 berichtete, dass sich beide Parteien angenähert hätten.

Die «Bild»-Zeitung schrieb am Montagnachmittag von einer Einigung zwischen der Borussia und Hütter. Der Österreicher erhalte in Mönchengladbach einen Vertrag über zwei Jahre mit Option auf eine weitere Saison. Zudem soll für Hütter eine Ablöse von 7,5 Millionen Euro gezahlt werden. Offiziell bestätigt ist der Transfer bisher von keiner Seite.

Coacht er bald Gladbach? Frankfurt-Trainer Adi Hütter.
Coacht er bald Gladbach? Frankfurt-Trainer Adi Hütter.
Foto: AFP

Der frühere YB-Meistertrainer hat zwar in Frankfurt noch einen Vertrag bis 2023, soll aber eine Ausstiegsklausel besitzen und wird als möglicher Nachfolger von Marco Rose bei Gladbach gehandelt. Spekulationen über seine Zukunft wollte der 51-jährige Hütter zuletzt nicht mehr kommentieren. Gladbachs Sportdirektor Max Eberl hatte jüngst erklärt, dass man sehr klar im Kopf habe, wer neuer Trainer werden solle. (dpa/tzi)

Olympiakos zum 46. Mal Meister

Olympiakos Piräus ist zum 46. Mal griechischer Meister. Nach dem 3:1 am Sonntagabend gegen Panathinaikos Athen kann der Rekordchampion im Playoff der Super League mit nunmehr 76 Punkten nicht mehr von Platz eins verdrängt werden.

Der erfolgreich verteidigte Titel berechtigt Piräus zur Teilnahme an der Qualifikation für die Champions League. (dpa)

Premier League: West Hams Lingard weiter im Hoch

Zweimal traf Jesse Lingard in der ersten Halbzeit (29. und 44. Minute) gegen Leicester, und war ebenso am 3:0 für West Ham durch Jarrod Bowen (48.) beteiligt. Doch anstelle eines klaren Sieges mussten die Hammers dann doch noch zittern, weil Leicesters Kelechi Iheanacho zum 3:1 (70.) und schliesslich zum 3:2 (91.) traf. Am Ende aber gehörten die drei Punkte den Londonern, die damit bis auf einen Punkt zu Leicester aufschliessen und zurzeit auf dem 4. Tabellenrang liegen, der sie zur Champions-League-Teilnahme berechtigen würde. Für den Tabellensiebten Tottenham gab es beim 1:3 gegen Manchester United einen weiteren Dämpfer. United liegt als Zweiter aber weiter elf Punkte hinter Spitzenreiter Manchester City.

Derweil holte Newcastle (Fabian Schär fehlt nach wie vor verletzt) gegen Burnley mit einem 2:1-Sieg drei wichtige Punkte im Abstiegskampf. Arsenal, bei dem Granit Xhaka auf der für ihn ungewohnten Position als Linksverteidiger spielte, gewann problemlos 3:0 gegen Sheffield. (tmg)

Bundesliga: Gisdol muss bei Köln gehen

Für Köln wird nach dem 2:3 im Kellerduell gegen Mainz die Abstiegsnot immer grösser. Die Kölner sind mit 23 Punkten 17. und haben drei Punkte Rückstand auf Bielefeld auf dem Relegationsplatz. Die Treffer von Ondrej Duda (43./Handelfmeter) und Ellyes Skhiri (61.) reichten dem Heimteam nicht. Für die Mainzer trafen Jean-Paul Boetius (11.), Karim Onisiwo (65.) und Leandro Barreiro (90.+1).

Für Trainer Markus Gisdol war es die eine Niederlage zuviel. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wurde er nach dem Spiel entlassen. Das berichteten nach Sport1 und dem «Express» auch der «Kicker». Berichten zufolge könnte Routinier Friedhelm Funkel die Aufgabe übernehmen, den Club in den restlichen sechs Saisonspielen vor dem Gang in die 2. Liga zu bewahren. «Mich hat noch niemand kontaktiert. Das Spiel ist aber auch gerade erst vorbei», sagte der 67-Jährige dem «Express». Demnach halte er sich aber für eine kurzfristige Amtsübernahme bereit.

Schalke gewinnt gegen Augsburg

Der abgeschlagene Tabellenletzte Schalke hat im Abstiegskampf ein spätes Lebenszeichen gesendet. Nach zwölf sieglosen Partien gelang ein 1:0-Erfolg gegen den FC Augsburg. Während der Revierclub dank des Treffers von Suad Serdar (4. Minute) bei 13 Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz sechs Spiele vor Saisonschluss noch ein bisschen hoffen darf, verpasste Augsburg eine Vorentscheidung im Abstiegskampf.

Den ersten Akzent setzte Can Bozdogan. Seine Hereingabe von der linken Seite konnte FCA-Keeper Rafal Gikiewicz nicht festhalten und Serdar sorgte aus kurzer Distanz schon nach wenigen Minuten für das 2600. Bundesligator des Revierclubs. Augsburg brauchte eine lange Anlaufzeit, um in die Partie zu kommen. Bis auf einen Schuss von Marco Richter (24.) und einem Distanzschuss vom Schweizer Ruben Vargas (31.) sprang zunächst nicht viel heraus.

Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Augsburger den Druck, hatten mehr Zugriff auf das Spiel und drängten auf den Ausgleich. Vargas (56.) scheiterte an Fährmann, Richter schoss den Ball nur eine Minute freistehend über die Latte und zehn Minuten später mit einem Fallrückzieher am Pfosten vorbei. Die Schalker aber retteten den zweiten Saisonsieg über die Zeit. (dpa)

La Liga: Atlético nur mit Remis

Atlético Madrid bleibt nach dem 30. Spieltag Spitzenreiter, hat aber nur noch einen minimalen Vorsprung auf seine Verfolger Real Madrid und Barcelona. Der einst souveräne Tabellenführer musste sich mit einem 1:1 beim Tabellensechsten Betis Sevilla zufrieden sein.

Nach der frühen Führung durch Yannick Carrasco in der fünften Minute sorgte Cristian Tello schon in der 20. Minute für den Ausgleich. An dem Ergebnis änderte sich bis zum Abpfiff trotz guter Chancen für die Hauptstädter noch in der Nachspielzeit nichts mehr. Acht Runden vor Schluss hat Atlético nun 67 Punkte, Stadtrivale Real kommt nach dem 2:1 im Clásico gegen Barcelona auf 66. Die Katalanen sind Dritter mit 65 Zählern. (dpa)

Bei Atlético Madrid und Yannick Carrasco überwiegte gegen Betis der Frust.
Bei Atlético Madrid und Yannick Carrasco überwiegte gegen Betis der Frust.
Foto: Jose Manuel Vidal (Keystone)
Bundesliga: Neuer Verteidiger für Union Berlin

Trainer Urs Fischer darf sich für die kommende Saison auf Verstärkung freuen. Der polnische Abwehrspieler Tymoteusz Puchacz hat eine Einigung mit Union Berlin bestätigt. Er habe bei einem Besuch in Berlin eine Vereinbarung mit der Clubführung erzielt, sagte der 22-jährige Linksverteidiger. Nun hoffe er darauf, dass sich auch sein Verein Lech Poznan mit den Köpenickern auf einen Transfer einigt. Puchacz besitzt aber bei den Polen noch einen gültigen Vertrag bis Mitte 2023, so dass Union eine Ablöse zahlen müsste.

Der U-21-Nationalspieler könnte Christopher Lenz ersetzen, der nach dieser Saison zum Ligakonkurrenten Eintracht Frankfurt wechselt. Neben Puchacz soll Union mit dem gleichaltrigen Paul Jaeckel vom Zweitligisten Greuther Fürth einen weiteren Verteidiger im Visier haben, der die Position des von Freiburg ausgeliehenen Nico Schlotterbeck einnehmen könnte. Zudem soll auch Mittelfeldspieler Rani Khedira vom FC Augsburg vor einem Wechsel zu Union stehen. (dpa)

DPA/Sportredaktion