Zum Hauptinhalt springen

Untersuchung von BallerspielenFördert das digitale Gemetzel echte Gewalttaten?

Nach mehr als 40 Jahren Forschung haben Wissenschaftler endlich Gewissheit und kommen zu einem überraschend nüchternen Resultat.

Vor dem «Call of Duty»-Stand auf der Computerspielmesse Gamescom 2016 in Köln drängen sich Besucher – augenscheinlich recht friedlich.
Vor dem «Call of Duty»-Stand auf der Computerspielmesse Gamescom 2016 in Köln drängen sich Besucher – augenscheinlich recht friedlich.
Foto: Sascha Schürmann/Getty Images

Das Ziel des Spiels besteht darin, die Zahl der Verkehrstoten in die Höhe zu treiben. Das Prinzip ist einfach: Der Spieler lenkt ein Auto und nietet damit Personen um, die über den Bildschirm laufen. Die Entwickler von «Death Race» legten zwar Wert auf die Feststellung, dass die zu tötenden Figuren keine Menschen, sondern Zombies oder Gremlins seien. Dennoch schlug die Empörung über das Computerspiel hohe Wellen. In der «New York Times» warnte ein Psychiater, dass «Death Race» eine neue, furchterregende Qualität habe: Der Spieler konsumiere Gewalt nicht mehr nur wie in Filmen, er werde stattdessen selbst zum Handelnden und so womöglich zum Enthemmten. Gewaltverherrlichende Spiele wie «Death Race» könnten zu echten Gewalttaten inspirieren, so der Tenor der folgenden Debatte.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.