Zum Hauptinhalt springen

Streit um alte KirchenbücherVier Oberländer Gemeinden machen auf Verweigerung

Guttannen, Lenk, Saanen und Frutigen erteilen dem Staatsarchiv eine Abfuhr. Sie wollen dem Kanton gehörende, historische Akten nicht herausrücken.

Eines von über 3000 historischen Kirchenbüchern im Berner Staatsarchiv:  Beatenbergs Verzeichnis der Getauften und der Eheleute von 1552.
Eines von über 3000 historischen Kirchenbüchern im Berner Staatsarchiv: Beatenbergs Verzeichnis der Getauften und der Eheleute von 1552.
Foto: Christian Pfander

Im Januar nahm das kantonale Staatsarchiv in Bern einen neuen Anlauf. Wie zuletzt 2007 forderte es mit einem Brief säumige Gemeinden auf, endlich ihre Kirchenbücher abzuliefern. In diesen historischen Dokumenten haben Berner Pfarrer von der Reformation bis ins 19. Jahrhundert handschriftlich Taufen, Heiraten und Todesfälle festgehalten. Es sind die Vorläufer der heutigen Zivilstandsregister. Für Familienforscher, die den Stammbaum ihrer Vorfahren rekonstruieren wollen, sind die Kirchenbücher eine wahre Fundgrube.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.