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DTMViel Pech für Nico Müller

«Oh, ist der lahm!»: Der Berner hat am Nürburgring technische Probleme, büsst Rang um Rang ein und wird Fünfter. Sein Vorsprung im Gesamtklassement schrumpft.

Für einmal nicht ganz vorn: Nico Müller.
Für einmal nicht ganz vorn: Nico Müller.
Archivfoto: Dean Mouhtaropoulos (Getty Images)

Als Nico Müller bei Rennhälfte zur Box fährt, tut er dies standesgemäss als Führender. Er dominiert, wie er dies heuer in der DTM so oft macht, und ist dabei, auch das zweite Rennen am Nürburgring zu gewinnen, nachdem er am Vortag überlegen siegte.

Nach dem Boxenstopp aber ist nichts mehr, wie es war. Der Familienvater aus Blumenstein, aus der Pole-Position gestartet, fährt auf einmal langsamer, er verliert Rang um Rang und muss am Ende froh sein, nicht komplett durchgereicht zu werden. «Oh, ist der lahm!», schreit der Kommentator auf Sat1. Müller sagt später, Sensoren seien ausgefallen, worauf der Motor seines Audi-Wagens in eine Art Schon-Modus gewechselt habe.

Müller hält den Schaden in Grenzen, er wird Fünfter, vermag in der Schlussrunde einen weiteren Angriff abzuwehren. Sein Vorsprung im Gesamtklassement ist kleiner geworden, mit Robin Frijns und René Rast belegen die aussichtsreichsten Konkurrenten am Sonntag die Ränge 1 und 2.

29 Punkte beträgt der Vorsprung des Oberländers acht Rennen vor Schluss.