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Floorball KönizViel Aufwand für vorerst nichts

Köniz öffnet seine Sporthallen erst am 8. Juni. Das betrifft unter anderem Floorball Köniz. Dessen Sportchef Heinz Zaugg ist enttäuscht.

Auch diese Halle im Gymnasium Lerbermatt bleibt vorerst leer.
Auch diese Halle im Gymnasium Lerbermatt bleibt vorerst leer.
Foto: Adrian Moser

Beim Unihockeyclub Floorball Köniz war man bereit, am 11. Mai wieder mit den Trainings in allen 22 Teams des Vereins zu beginnen. Daraus wird jedoch nichts. Die Gemeinde Köniz hat entschieden, dass die kommunalen Sporthallen erst mit dem nächsten Lockerungsschritt am 8. Juni geöffnet werden. Begründet wird dies mit dem hohen Aufwand, der die Öffnung der Schulen per nächsten Montag verursacht. Auch die Halle des Gymnasiums Lerbermatt, in der viele Übungseinheiten stattfinden, steht erst in einem Monat zur Verfügung. Floorball-Sportchef Heinz Zaugg ist enttäuscht. «Wir haben in den letzten Tagen sehr viel Zeit darauf aufgewendet, um die Schutzkonzepte für jede einzelne Mannschaft zu erstellen», sagt er. «Bei Juniorenteams, die auf dem Kleinfeld spielen, haben wir uns beispielsweise überlegt, die Trainingszeiten aufzuteilen und zusätzliche Betreuer zu engagieren.» Dieser Aufwand ist nun vorerst umsonst betrieben worden. Zaugg ärgert sich auch darum über den Entscheid der Könizer Behörden, weil benachbarte Gemeinden wie etwa Belp die Hallen am 11. Mai für die Vereine öffnen werden.

Hoffnung besteht noch, dass die Leistungsmannschaften der Könizer nächste Woche mit dem Training starten können. Die NLA-Equipe trainiert vollumfänglich; die Spitzenteams im Nachwuchs teilweise in der Weissensteinhalle. Den Entscheid über die Öffnung dieser Sportstätte treffen die Behörden der Stadt Bern.