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FotografieVerschwinden in Bern im Jahr 1984

Fotos bewahren Dinge und Menschen vor dem gänzlichen Verschwinden. Diese Bilder halten die letzten Verrichtungen im Krematorium Bern von damals fest.

Wenn alles vorbei ist, schaufelt ein Mitarbeiter des Krematoriums, die Asche in die Urne.
Wenn alles vorbei ist, schaufelt ein Mitarbeiter des Krematoriums, die Asche in die Urne.
Fotos: Michael von Graffenried, alle Bilder Staatsarchiv des Kantons Bern PBA BZ D 2810, Bildredaktion: René Wüthrich 

Die Bilder zeigen, wie 1984 im Krematorium die sogenannten Überreste von Verstorbenen verbrannt und in eine Urne gefüllt worden sind. Der BZ-Report über das Sterben von damals war 7-teilig. Per Postkarte konnte ein Sonderdruck gratis bestellt werden. Die BZ schrieb, viele Menschen gerieten nach dem Tod Angehöriger in unsichtbare, grosse Not, weil sie Gefühle unterdrückten, weil Leichenzüge, Leichenschmaus, Trauerkleidung, alles Feierliche, jeder Ausdruck von Trauer verschwunden sei, so wie die angehörigen Menschen. Von den Toten kamen 25 Prozent als “Aschen ohne Namensbezeichnung” ins Gemeinschaftsgrab.

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