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Corona in ThailandVerlassen im Paradies

Weisser Sand, türkis Wasser, günstige Hotels: Derzeit ist es auf Phuket besonders schön, aber es sind fast keine Besucher auf der Insel. Für die Thailänder, die fast alle vom Tourismus leben, ist das fatal.

Die türkis-blaue Andamansee funkelt verlockend: Dennoch liegt der Strand von Patong verlassen da – und wirkt wie frisch aufgeschüttelt.
Die türkis-blaue Andamansee funkelt verlockend: Dennoch liegt der Strand von Patong verlassen da – und wirkt wie frisch aufgeschüttelt.
Foto: Soe Zeya Tun (Reuters)

Auf Phuket begann das Jahr mit einem guten Zeichen: Am Kata-Beach, dem Nachbarstrand von Patong, kroch in der ersten Nacht des neuen Jahres eine Meeresschildkröte an Land. Es waren noch ein paar Feiernde unterwegs, sie filmten das Tier, das seine Eier in den Sand legte. Das hatten sie an diesem Strand seit Jahrzehnten nicht mehr erlebt. Die Aufnahmen wurden sogar im Fernsehen gezeigt.

Derzeit hoffen sie sehr auf gute Zeichen in Phuket. Denn die Insel, die gleichzeitig auch die reichste Provinz Thailands ist, bleibt wegen der Corona-Pandemie quasi leer. Die Regierung hatte mit der «Alternative State Quarantine» (ASQ), einer verordneten, 14-tägigen Hotelkasernierung, zwar die Möglichkeit geschaffen, sichere und Covid-19-freie Ferien am Traumstrand zu machen. Aber wer hat schon so viel Ferienzeit? Der grösste Wirtschaftszweig ist also am Boden. Mit verheerenden Folgen für alle, die vom Tourismus leben.

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