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Verkehrssanierung EmmentalMit dem 430-Millionen-Projekt geht es vorwärts

Jetzt ist klar, wie die neue Verkehrslösung «Emmentalwärts» genau aussieht. Wer mit den Plänen des Kantons nicht einverstanden ist, kann bis zum 21. Dezember Einsprache erheben.

An dieser Stelle soll die südliche Einfahrt des Umfahrungstunnels Oberburg gebaut werden.
An dieser Stelle soll die südliche Einfahrt des Umfahrungstunnels Oberburg gebaut werden.
Foto: Beat Mathys

Hunderte von kniehohen Holzprofilen entlang der Kantonsstrasse zwischen Lyssach und Hasle zeigen an, dass hier etwas in grossem Stil gebaut werden dürfte. Die Markierungen legen fest, wie die Linienführung der sogenannten Verkehrslösung «Emmentalwärts» vom Kanton Bern festgelegt wurde. Dies mit dem Ziel, die Gemeinden Lyssach, Burgdorf, Oberburg und Hasle vom Durchgangsverkehr zu entlasten oder wenigstens den Verkehrsfluss zu verbessern.

Dass eine Verkehrslösung dringlich ist, bestreitet seit Jahrzehnten niemand. Trotzdem ist in den letzten 50 Jahren nichts passiert. Der bernische Bau- und Verkehrsdirektor Christoph Neuhaus (SVP) erinnert sich an die Zeit damals: «Als meine Eltern und ich in unserem VW-Käfer vom Seeland her kommend ins Emmental fuhren, um unsere Verwandten in Lauperswil zu besuchen, sagte mein Vater in den 70er-Jahren: ‹Jetzt beginnen sie dann mit dem Bau einer Umfahrungsstrasse.› Mittlerweile habe ich graue Haare, und noch immer wird nicht gebaut.» Seither hat der Verkehr stark zugenommen: Heute fahren an Werktagen 18’500 Personen- und Lastwagen durch Oberburg und Hasle.

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