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Der Torhüter ist in HochformWinkler führt Wacker zum Kantersieg

28:18 gewinnen die Thuner in Zürich gegen GC Amicitia. Den Triumph haben sie vorab ihrem gross aufspielenden Keeper zu verdanken.

Gegenwärtig kaum bezwingbar: Marc Winkler.
Gegenwärtig kaum bezwingbar: Marc Winkler.
Archivfoto: Markus Grunder

Wacker siegte in Zürich souverän und bestätigte den Aufwärtstrend der letzten Begegnungen. 28:18 gewann die Mannschaft von Martin Rubin gegen GC Amicitia.

Die Dramaturgie der Partie – sie war höchst ungewöhnlich. Mit zehn Toren Differenz führten die Gäste zur Pause; 15 Minuten vor Schluss betrug der Vorsprung bloss noch zwei Treffer. Sie fanden den Tritt rechtzeitig wieder, auch weil die Einwechselspieler Nino Gruber, Ivan Wyttenbach und Janick Sorgen überzeugten.

Matchwinner war Keeper Marc Winkler. 16 Paraden gelangen dem Routinier, und vor allem war es sein vierter starker Auftritt in Folge, inklusive des Cupspiels in Olten. Erneut betrug seine Abwehrquote rund 50 Prozent.

Der Kantersieg der Berner Oberländer ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert. In der Saalsporthalle bekundeten sie in der Vergangenheit häufig Probleme, zu Beginn des Jahres etwa unterlagen sie. Wie so oft fehlten am Samstagabend eine Reihe wichtiger Leute, Nicolas Raemy etwa, der noch nicht wieder einsetzbar ist.

Neben Winkler brillierte Rückkehrer Lukas von Deschwanden, der vornehmlich in der ersten Hälfte gross aufspielte, neun Treffer erzielte und viele weitere unmittelbar vorbereitete.

Ihre nächste Partie tragen die Thuner am Mittwoch zu Hause gegen Basel aus.