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Handball-Spitzenvereine organisieren sichVereintes Auftreten gegen aussen

Die zehn Clubs der höchsten Liga haben sich zum Verein Suisse Handball League SHL NLA zusammengeschlossen. Präsident ist der Berner Patrice Hitz.

Nico Eggimann (BSV Bern) wird von Stefan Huwyler (links) und Damien Guignet von Wacker Thun gestoppt. Neben dem Feld bündeln die NLA.-Clubs ihre Kräfte.
Nico Eggimann (BSV Bern) wird von Stefan Huwyler (links) und Damien Guignet von Wacker Thun gestoppt. Neben dem Feld bündeln die NLA.-Clubs ihre Kräfte.
Foto: Christian Pfander

Die Clubs der NLA, darunter auch der BSV Bern und Wacker Thun, wollen in Zukunft unter dem Dach einer gemeinsamen Organisation auftreten. Sie haben an ihrer letzten Präsidentenkonferenz den Verein Suisse Handball League SHL NLA gegründet. Verhandlungen und Vertragsabschlüsse mit Dritten sollen dadurch vereinfacht werden, vor allem was die Vermarktung der Meisterschaft und die Bewegtbildübertragungen betrifft. Daher haben die Vereine ihre TV-Rechte und die Rechte zur Vermarktung dem neuen Verein übertragen, damit dieser als Sprachrohr der Schweizer Spitzenclubs gegen aussen auftreten kann.

Der Verein wird von Patrice Hitz, dem ehemaligen Geschäftsführer des BSV Bern, präsentiert. Dem Vorstand gehören weiter Giorgio Behr (Kadetten Schaffhausen), Jürg Hofmann (Pfadi Winterthur) und Philip Hohl (GC Amicitia Zürich) an. Der Verein ist als eigenständige Abteilung unter dem Dach des Schweizer Handballverbandes organisiert; an der Abwicklung des Spielbetriebs ändert sich nichts.