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«Donald war das Kind, das auf Feiern den Kuchen warf»

Der 45. Präsident der Vereinigten Staaten hält sich an keine Spielregeln. Seine Aufstieg an die Macht folgt einem Drehbuch, für das es in den USA keine Vorlage gab.

Prahlte gern, sein «Nettowert» liege bei mehr als zehn Milliarden Dollar: Präsidentschaftskandidat Donald Trump. Daran gibt es allerdings mittlerweile erhebliche Zweifel. Der Republikaner am 3. Oktober 2016 in Loveland, Colorado.
Prahlte gern, sein «Nettowert» liege bei mehr als zehn Milliarden Dollar: Präsidentschaftskandidat Donald Trump. Daran gibt es allerdings mittlerweile erhebliche Zweifel. Der Republikaner am 3. Oktober 2016 in Loveland, Colorado.
AP Photo/ Evan Vucci
Mit seinem Reichtum macht Donald Trump Wahlkampf. Sein Credo: Wer es zu so viel Geld gebracht hat, der kann auch als Präsident nur erfolgreich sein. Trump am 1. Oktober 2016  in Manheim, Pennsylvania.
Mit seinem Reichtum macht Donald Trump Wahlkampf. Sein Credo: Wer es zu so viel Geld gebracht hat, der kann auch als Präsident nur erfolgreich sein. Trump am 1. Oktober 2016 in Manheim, Pennsylvania.
Jessica Kourkounis/Getty Images/AFP
Der republikanische Präsidentschaftskandidat auf einer Aufnahme aus dem Jahr 1995. Den Steuerpapieren aus diesem Jahr soll zu entnehmen sein, dass Donald Trump seine geschäftlichen Verluste steuermindernd verbuchen liess.
Der republikanische Präsidentschaftskandidat auf einer Aufnahme aus dem Jahr 1995. Den Steuerpapieren aus diesem Jahr soll zu entnehmen sein, dass Donald Trump seine geschäftlichen Verluste steuermindernd verbuchen liess.
AP Photo/Kathy Willens
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Der verzögerte Gang, das vorgestreckte Kinn und das Haifisch-Grinsen - Donald Trump (70) überlässt bei seinen Auftritten wenig dem Zufall. Auch in der Nacht des Triumphs nicht. Er liebt die Siegerpose, die er gegen drei Uhr früh vor seinen Anhängern im New Yorker Hilton-Hotel einnimmt. «Die vergessenen Männer und Frauen dieses Landes werden nicht länger vergessen bleiben», verkündete der Wahlsieger, der mit dem Instinkt eines Marketingexperten eine Stimmung aufspürte, die das politische Washington für lange Zeit ignoriert hatte. Das war schon seine Stärke bei den Vorwahlen der Republikaner und erwies sich nun auch in der Auseinandersetzung mit Hillary Clinton als wertvoll.

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