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Ungläubige Arbeiter im verwüsteten AKW

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Eine Schmutzbarriere soll das Wasser schützen.
Fünf Tage nach dem Tsunami: Feuerwehrfahrzeuge in der Nähe der Reaktoren 3 und 4.
Extreme Bedingungen: In der Lagerhalle mit hoch radioaktiven Abfällen ...
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Ungläubig blickende Arbeiter in Schutzanzügen vor überschwemmten zertrümmerten Gebäuden, verwüstete Kontrollzentren und andere Zeugnisse der Trostlosigkeit: Fast zwei Jahre nach dem Atomreaktorunglück von Fukushima veröffentlichte die Betreiberfirma Tepco 2145 Fotos.

Diese illustrieren die dramatischsten Momente der Katastrophe. Sie entstanden zwischen dem 15. März und dem 11. April 2011 in dem AKW-Komplex, der am 11. März nach einem Erdbeben und einem darauf folgenden Tsunami havariert war.

Extreme Bedingungen

Die Fotos, die nun erstmals einer breiten Öffentlichkeit zugänglich sind, belegen das Ausmass der Schäden in den Reaktorblöcken eins bis vier. Sie veranschaulichen auch die extremen Bedingungen, unter denen die am Unglücksort verbliebenen Techniker und Feuerwehrleute darum kämpften, die Auswirkungen von mehreren Kernschmelzen möglichst zu begrenzen.

Die Betreiberfirma Tokyo Electric Power (Tepco) kämpft unterdessen weiter mit grossen wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Am Montag warnte sie, der Verlust im Geschäftsjahr 2012/2013, das mit dem März endet, werde mit 120 Milliarden Yen (etwa 1,117 Milliarden Franken) nahezu dreimal höher ausfallen als bisher angenommen.

Tepco rechnet damit, dass es noch 40 Jahre dauern wird, bis die Aufräumarbeiten an den vier stillgelegten Reaktorblöcken beendet sein werden.

SDA/mw