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Ansteckungsgefahr beim EssenUnd was ist mit dem Fondue?

Die zweite Corona-Welle steht bevor – ausgerechnet jetzt, da die Caquelon-Saison beginnt. Was jene beachten sollten, die nicht darauf verzichten wollen.

Dieses Jahr besser draussen ein warmes Käsefondue geniessen.
Dieses Jahr besser draussen ein warmes Käsefondue geniessen.
Foto: Keystone

Seine Gabel mit anderen Menschen in geschmolzenem Käse rühren, dabei in einem geheizten (sprich schlecht gelüfteten) Lokal sitzen und mit jedem Glas Weisswein näher zusammenrücken: Das ist derzeit nicht optimal, ganz klar. Aber bedeutet das, dass die Fonduesaison dieses Jahr gestrichen ist? Die Mikrobiologin Kathrin Summermatter gibt zumindest teilweise Entwarnung: Fondue ist trotz Corona nicht tabu – unter gewissen Bedingungen.

Die gute Nachricht: Das Risiko, dass sich das Virus durch den geschmolzenen Käse weiterverbreitet, in dem man gemeinsam rührt, ist gemäss Summermatter «vernachlässigbar». Im heissen Caquelon überlebe das Virus nur kurze Zeit. «Covid-Viren werden bei Temperaturen ab 60 Grad nach 30 Minuten abgetötet.» Ihr seien keine Studien bekannt, die nachweisen konnten, dass eine Corona-Übertragung über gekochtes Essen möglich ist, sagt die Leiterin des Biosicherheitszentrums am Institut für Infektionskrankheiten der Universität Bern.

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