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Digitalisierung hilft LädenUnd plötzlich kommt der Tante-Emma-Laden zurück

Ob in der Agglo oder in Stadtquartieren: Momentan öffnen wieder mehr kleine Läden. Sie setzen auf Mitgliederprinzip und Rundumbetrieb.

Der GemeinSaftladen in der Berner Felsenau. Es gäbe ihn nicht ohne Andreas Koenig, Evelyne Vonwyl und Tiziana Colombo (v. l., das Bild wurde vor der allgemeinen Maskenpflicht aufgenommen).
Der GemeinSaftladen in der Berner Felsenau. Es gäbe ihn nicht ohne Andreas Koenig, Evelyne Vonwyl und Tiziana Colombo (v. l., das Bild wurde vor der allgemeinen Maskenpflicht aufgenommen).
Franziska Rothenbuehler

«Unser Laden gehört zu den Corona-Profiteuren», sagt Andreas Koenig. Er steht mit seinen zwei Kolleginnen Evelyne Vonwyl und Tiziana Colombo in einem etwa 20 Quadratmeter grossen Raum, der bis unter die Decke vollgestopft ist mit Gütern des täglichen Bedarfs. Spaghetti, Pelati, Honig, Salz, Öl, Müesli, Seife und Waschmittel. Alle stammen so weit möglich von kleinen, lokalen Produzentinnen und Produzenten.

Ein beträchtlicher Teil davon wird unverpackt angeboten, gelagert werden Mehl und Co. pragmatisch in weissen Eimern, in denen früher Mayonnaise war. «Das sieht vielleicht nicht schön aus, ist aber praktisch und mottendicht», meint Koenig.

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