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Seit Mitte NovemberÜber 150 Einbrüche im Seeland und der Stadt Biel

In der Stadt Biel sowie in einzelnen umliegende Gemeinden im Seeland wurde seit Mitte November über 150 Mal in Liegenschaften und Fahrzeugen eingebrochen. Die Kantonspolizei startet deshalb eine Präventionsaktion.

In der Region Biel wurden seit Mitte November über 90 Einbruchdiebstählen in Wohn- und Firmenräumen gemeldet. (Symbolbild)
In der Region Biel wurden seit Mitte November über 90 Einbruchdiebstählen in Wohn- und Firmenräumen gemeldet. (Symbolbild)
Foto: Getty Images/iStockphoto

Seit Mitte November wurde in der Stadt Biel sowie in einzelnen umliegende Gemeinden im Seeland und Berner Jura vermehrt eingebrochen. So gingen in dieser Zeit über 90 Meldungen zu Einbruchdiebstählen in Wohn- und Firmenräumen sowie rund 60 Meldungen zu Einbrüchen in Fahrzeugen ein, wie die Kantonspolizei Bern berichtet.

Die Kantonspolizei Bern führt deshalb in den kommenden zwei Wochen in der betroffenen Region eine Präventionsaktion durch. Mit der Aktion soll die Öffentlichkeit entsprechend sensibilisiert werden. Denn jeder Einbruch- oder Einschleichdiebstahl sei ein starker Eingriff in die Privatsphäre der Betroffenen und beeinträchtige insbesondere auch das subjektive Sicherheitsgefühl, wie die Polizei weiter schreibt.

Neben präventiven seien auch repressive Massnahmen, wie gezielte Kontrollen und vermehrte Patrouillen in der Region, wichtige Bestandteile der Polizeiarbeit. So konnte Anfang November in Biel ein Mann angehalten werden, welcher mutmasslich im Begriff war, in ein Fahrzeug einzubrechen.
In diesem Zusammenhang weist die Polizei daraufhin, dass schon einfache Vorkehrungen helfen, nicht selbst Opfer eines Einbruchs zu werden.

Die Kantonspolizei Bern rät deshalb:

- Sämtliche Türen und Fenster in Liegenschaften oder Fahrzeugen immer abzuschliessen – auch bei kurzen Abwesenheiten.

- Keine Wertsachen in Fahrzeugen zurücklassen

- In den Wintermonaten kann mittels einer Zeitschaltuhr und Lichtquellen Anwesenheit zuhause oder in Firmenräumlichkeiten signalisiert werden.
Darüber hinaus können sich Hinweise aus der Bevölkerung gerade für rasche Interventionen und Anhaltungen von Tätern als entscheidend erweisen. Verdächtige Beobachtungen sollen der Kantonspolizei Bern unter den Notrufnummern 112 oder 117 gemeldet werden.

tag/pd