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Bradley Birkenfeld ist zurückUBS-Whistleblower macht mit Inseraten Stimmung gegen die Bank

Der ehemalige Banker stand am Anfang einer grossen Untersuchung. Kurz vor der diesjährigen Generalversammlung schaltet er Werbung in eigener Sache.

Bradley Birkenfeld mit seinem Buch «Le Banquer de Lucifer» im Jahr 2018 beim Prozess gegen die UBS in Frankreich.
Bradley Birkenfeld mit seinem Buch «Le Banquer de Lucifer» im Jahr 2018 beim Prozess gegen die UBS in Frankreich.
Foto: Keystone

Bradley Birkenfeld ist Ex-Banker und Whistleblower. Seit er 2007 gegen die UBS, seinen alten Arbeitgeber, bei den amerikanischen Behörden aussagte, taucht er immer wieder als scharfer Kritiker der Bank auf. Im Zentrum der damaligen Untersuchung stand Steuerhinterziehung von US-Bürgern, die durch Beihilfe der UBS ermöglicht wurde. Nun macht Birkenfeld wieder Stimmung gegen die Bank – in ganzseitigen Inseraten im «Tages-Anzeiger». Ebenfalls erschien der gleiche Text in der Westschweizer Zeitung «Le Temps» auf Französisch.

Birkenfeld erwähnt im Inserat, dass es unbestritten sei, dass er «allein einen überfälligen Wandel im Schweizer Bankensektor herbeigeführt habe». Dieser Bankensektor sei von einem «korrupten Geflecht aus wegschauenden Politikern, Richtern, Regulierern, Wirtschaftsprüfern, Rechtsanwälten, Treuhändern und Bankern durchzogen». Er wendet sich ebenfalls an UBS-Aktionäre und an Schweizerinnen und Schweizer, die mit ihren Steuern «für die Machenschaften der UBS» aufkommen müssten.

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