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Never Mind the Markets: Hohe DefiziteTrumps wirtschaftspolitisches Erbe

Die Defizite des Bundesstaates und der Leistungsbilanz zeigen, dass Trump seine Ziele weit verfehlt hat. Was dahintersteckt und wie es weitergeht.

Wollte Sand ins Getriebe des Freihandels streuen – und agierte letztlich nur gegen China: US-Präsident Donald Trump.
Wollte Sand ins Getriebe des Freihandels streuen – und agierte letztlich nur gegen China: US-Präsident Donald Trump.
Foto: Joshua Roberts (Getty Images)

Die bemerkenswertesten wirtschaftlichen Auswirkungen von Politik sind oft diejenigen, die nicht beabsichtigt waren. Das ist bei Präsident Trump nicht anders. Wenn wir auf die vier Jahre seiner Präsidentschaft zurückblicken und die Coronakrise einmal beiseite lassen, dann springen folgende Entwicklungen ins Auge: Einerseits verdoppelte sich das Defizit des Bundesstaates seit 2015 auf etwa 1 Billion US-Dollar im Jahr 2019. Und andererseits stieg das US-Leistungsbilanzdefizit von 2016 bis 2019 um fast 22 Prozent auf 480 Milliarden Dollar. Das ist genau das Gegenteil dessen, was Trump eigentlich erreichen wollte: nämlich Senkung des Budgetdefizits und Verringerung des Leistungsbilanzdefizits!

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