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Urteil des Regionalgerichts OberlandTod im Pferdestall – Besitzer verurteilt

Der Besitzer eines Ponys wurde am Mittwoch wegen Tierquälerei zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt. Er hat den Tierarzt nicht geholt, und das Pony starb unter grossen Schmerzen.

So lebendig wie das Pony auf diesem Bild war das Tier, um das es vor dem Regionalgericht ging, nicht.
So lebendig wie das Pony auf diesem Bild war das Tier, um das es vor dem Regionalgericht ging, nicht.
Foto: Werner Müller

Der Beschuldigte, der im Berner Oberland einen Reitstall besitzt, kaufte im Oktober 2019 ein 28-jähriges Pony. Als er das Tier einstallte, schien es gesund. Am nächsten Morgen liess er ein Mädchen darauf reiten, und alles ging gut. Der Besitzer war zufrieden. Doch bereits einen Tag später bemerkte er, dass das Pony dünnen Kot ausschied, und ordnete an, dass das Pony Diätfutter erhalten solle. Dann ging er für den Rest des Tages weg. Seine Frau übernahm die Aufsicht über den Betrieb, bis sie am Mittag ebenfalls wegging.

Immer kränker

Eine Pferdepflegerin bemerkte am Vormittag, dass das Pony nicht fit war. Sie schob dies aufs Alter des Tieres. Am Mittag stellte sie fest, dass es nicht richtig gefressen hatte und immer noch unter Durchfall litt. Sie machte, was man immer zuerst macht: Sie bewegte das Tier, was aber nichts nützte. Dann informierte sie telefonisch die Chefin.

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