Zum Hauptinhalt springen

Die EinzelkritikThun-Noten: Hasler, der Dauerläufer in der Hitze

Die Thuner überzeugen beim 0:0 gegen den FC Basel als starkes Kollektiv. In der Offensive fehlt aber das Abschlussglück.

Nicolas Hasler setzte die Basler (hier Samuele Campo) konstant unter Druck.
Nicolas Hasler setzte die Basler (hier Samuele Campo) konstant unter Druck.
Claudio de Capitani/freshfocus

Guillaume Faivre – 5

Ist erstaunlich wenig gefordert – und wenn, erledigt der Neuenburger seine Aufgabe sicher und souverän. Stark, wie er den Drehschuss von Cabral nach der Pause reaktionsschnell abwehrt und so einen Rückstand verhindert.

Stefan Glarner – 4.5

Der Captain ist ein Aktivposten auf Rechts, schaltet sich immer wieder nach vorne ein, erledigt aber auch seine defensiven Pflichten solid. Seine scharfe Hereingabe stellt FCB-Goalie Nikolic vor Probleme.

Nikki Havenaar – 4.5

Nach zuletzt zwei Toren in Folge fokussiert sich der Japaner gegen den FCB mehrheitlich auf die Abwehrarbeit. Der 2-Meter-Mann ist ein hartnäckiger, bissiger Gegenspieler, der sich auch am frühen Thuner Pressing beteiligt. Sein Nachschuss nach dem Lattentreffer von Nias Hefti streift knapp am Tor vorbei. Gute Flanke vor einer Kopfballchance von Rapp.

Basil Stillhart – 5

Der St. Galler läuft viel, bügelt auch mal einen Fehler der Kollegen aus. Rettet einmal gegen den trickreichen Cabral in extremis. In der Schlussphase geht Stillhart auch mal in den Abschluss.

Nias Hefti – 4.5

Auch der Linksverteidiger ist sowohl vorne als auch hinten anzutreffen. Hefti kommt zu zwei guten Abschlussmöglichkeiten. Bei seinem Lattentreffer hat er Glück, dass sich sein an sich missglückter Versuch perfide senkt. Bei der zweiten Chance wartet der 20-Jährige zu lange und wird geblockt.

Leonardo Bertone – 4.5

Der Berner ist ein Antreiber im Mittelfeld. Hält gegen Xhaka gut dagegen und macht mehrmals von seiner exzellenten Schusstechnik Gebrauch. Mit einem Tor belohnen kann sich Bertone diesmal jedoch nicht.

Nicolas Hasler – 5

Dass der Liechtensteiner ein Dauerläufer ist, ist bekannt. Dass er sein Laufpensum jedoch auch bei sommerlich heissen Temperaturen durchziehen kann, ist bemerkenswert. Hasler ist ein unbequemer Gegenspieler, der auch mal das Pressing initiiert und so den Druck auf die Basler hoch hält.

Grégory Karlen – 5

Wieder enorm ruhig am Ball und dadurch ein Gewinn im Aufbau. Der Walliser lässt sich auch im eigenen Strafraum nicht aus dem Konzept bringen, sondern sucht und findet meist eine spielerische Lösung, um sich aus Drucksituationen zu befreien.

Miguel Castroman – 4.5

Seine Standards sorgen für Gefahr. Weder Rapp, noch Munsy noch Hefti können jedoch von seinen Vorlagen profitieren. Mit seiner Kreativität ist Castroman indes stets für einen Überraschungsmoment gut.

Ridge Munsy – 4.5

Zehn Saisontore hat der Luzerner bisher geschossen. Im Spiel gegen den FCB könnten zwei dazukommen, doch Munsy vergibt zuerst freistehend per Kopf und dann später mit dem Fuss alleine vor FCB-Goalie Nikolic. Ein Treffer wäre der Lohn für einen fleissigen Auftritt gewesen.

Simone Rapp – 4.5

Der Tessiner steht erstmals seit einem knappen Monat wieder in der Startaufstellung. Kommt in der Startphase zu einer guten Kopfballmöglichkeit, die Riveros auf der Linie zunichte macht. Auch in der stürmischen Schlussoffensive hat Rapp seinen Kopf im Spiel, diesmal geht der Abschluss aber rechts am Tor vorbei. Harmoniert erstaunlich gut mit Sturmpartner Munsy, wobei die Laufwege der Beiden nicht immer kongruent sind.

Matteo Tosetti

72. Minute für Castroman. Übernimmt die Rolle seines Vorgängers als Standardspezialist. Der Tessiner schlägt einige gefährliche Hereingaben. Doch eine weitere Vorlage kann sich der beste Thuner Assistgeber nicht gutschreiben lassen.

Hiran Ahmed

83. Minute für Karlen.