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Ambitionierte junge ThunerThun II setzt ein Zeichen

Die zweite Mannschaft des FC Thun bleibt in der 2. Liga interregional unbezwungen. Der 4:3-Heimsieg gegen den BSC Old Boys verdeutlicht, dass man um den Aufstieg kämpfen wird.

Starkes Kollektiv: Die U-21-Equipe des FC Thun bejubelt den Sieg gegen die Old Boys aus Basel.
Starkes Kollektiv: Die U-21-Equipe des FC Thun bejubelt den Sieg gegen die Old Boys aus Basel.
Foto: Patric Spahni

Mit drei Siegen und einem Remis aus den ersten vier Partien startete die U-21-Equipe des FC Thun Berner Oberland erfolgreich in die neue Saison der 2. Liga interregional (Gr. 3). Im Duell mit dem BSC Old Boys am Samstagabend konnten die Thuner zu Beginn das Spiel kontrollieren und sich gute Chancen herausspielen. Die frühe Führung erzielte Joel Fuhrer bereits nach zehn gespielten Minuten.

«Wir haben in der ersten Viertelstunde sehr gut gepresst und den Gegner nicht über die Mittellinie gelassen», sagte Trainer Gian-Luca Privitelli. Doch nach Ablauf der starken Thuner Startphase waren es die Gäste aus Basel, die zu ihren ersten Möglichkeiten kamen und das Spiel an sich rissen. Die Old Boys schafften nicht nur den Ausgleich, sondern gingen nach einem Distanzschuss sogar mit einer 2:1-Führung in die Pause.

Positive Einstellung

Die Thuner jedoch kamen viel besser aus der Kabine, waren die spielbestimmende Mannschaft und vermochten die Partie durch Tore von Zemerart Lekaj und Joyprince Sivathas wieder zu drehen. Eine Viertelstunde vor Schluss war es wieder Sivathas, dem nach dem zwischenzeitlichem 3:3-Ausgleich der Gäste der Siegtreffer zum 4:3 gelang. «Für uns alle war klar, dass wir dieses Spiel gewinnen können», beschreibt Sivathas den Zustand seines Teams zur Pause. Dank dieser positiven Einstellung hatte das Heimteam nach dem Schlusspfiff die Nase vorn und setzt sich oben in der Tabelle fest.

Mischung finden

Für eine Nachwuchsmannschaft zählen aber nicht nur gute Resultate. Die grösste Ambition sei laut Trainer Privitelli die Verbesserung jedes einzelnen Spielers sowie des Kollektivs. «In diesem Bereich haben wir seit mehreren Monaten grosse Schritte gemacht». Grundsätzlich wolle man aber ganz vorne dabei sein. Trotzdem dürfte es schwierig sein, allen Spielern genügend Spielzeit zu geben und gleichzeitig immer positive Resultate zu erzielen. «Ich glaube, dass wir eine gute Mischung finden», erklärte Coach Privitelli, der auch bereits zur Pause drei frische Kräfte ins Spiel brachte.

Über die volle Spielzeit auf dem Platz stehen durfte indes Doppelpacker Joyprince Sivathas. Auf seine bisherigen fünf Saisontore sollen noch viele weitere Scorerpunkte folgen. Neben seinen persönlichen Zielen möchte der offensive Mittelfeldspieler aber natürlich auch die der Mannschaft erreichen und ihr auf dem Weg dorthin helfen. Und wo dieser Weg hinführen soll, ist für Sivathas klar: «Wir gehören in die Erste Liga».