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Der Abschied nahtThun erteilt Bertone die Freigabe

Der FC Thun ist ins Trainingslager nach Schönried gereist. Nicht dabei ist Leonardo Bertone.

Beim Trainingsauftakt am vergangenen Mittwoch scherzte Leonardo Bertone (r.) noch mit  Ridge Munsy.
Beim Trainingsauftakt am vergangenen Mittwoch scherzte Leonardo Bertone (r.) noch mit Ridge Munsy.
Foto: Christian Pfander

Sportchef Andres Gerber macht kein Geheimnis daraus: «Es wird noch viele Veränderungen im Kader geben.» Nach der Trennung von Captain Stefan Glarner konkretisiert sich bereits der nächste Abgang beim Absteiger. Leonardo Bertone ist am Montag nicht mit dem Team ins Trainingslager nach Schönried gereist. Der 26-jährige Mittelfeldspieler hat schon am Samstag beim Testspiel in Châtel-St-Denis gegen Sion (1:3) gefehlt. Die Verantwortlichen haben dem Berner die Freigabe erteilt, um mit anderen Clubs zu verhandeln.

Der Vertrag des früheren YB-Akteurs hätte noch zwei Jahre Gültigkeit. Aber Bertone hat schon beim Trainingsauftakt gesagt: «Die Challenge League gehörte definitiv nicht zu meinen Plänen, manchmal muss man aber seine Pläne revidieren. Ich muss mir überlegen, wie ich meine Ziele erreichen kann.» Nun strebt Bertone einen Wechsel an. Nach seinem Engagement in Cincinnati (USA) war er in der Winterpause nach Thun geholt worden.

Die Mannschaft von Trainer Marc Schneider weilt bis am Freitag im Saanenland, bevor am Samstag in der Stockhorn Arena ein Testspiel gegen Kriens ansteht. Gegen die Innerschweizer werden die Berner Oberländer dann auch ihr erstes Pflichtspiel bestreiten. In den Sechzehntelfinals des Schweizer Cups ist eine Woche später der oberklassige FC Luzern zu Gast.

2 Kommentare
    Otto Herrmann

    Bertone sollte sich glücklich schätzen, in der Challenge League spielen zu dürfen.