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Corona-Regeln für WeihnachtenTaskforce verpasst sich einen Maulkorb

Alle ringen um ein Corona-Weihnachtspaket, nur die wissenschaftlichen Berater des Bundes schweigen. Für sie sind die Massnahmen neuerdings eine politische Angelegenheit.

Alle blicken auf Taskforce-Chef Martin Ackermann. Dieser äussert sich aber nicht mehr zum Thema Weihnachten.
Alle blicken auf Taskforce-Chef Martin Ackermann. Dieser äussert sich aber nicht mehr zum Thema Weihnachten.
Foto: Anthony Anex (Keystone)

Die Kritik wirkt: Die wissenschaftliche Taskforce des Bundes mischt sich nicht mehr in die Debatte über das Weihnachtsfest ein. Obwohl Bund und Kantone daran sind, ein Corona-Paket für die Festtage vorzubereiten, will das Beratergremium derzeit dazu keine Fragen beantworten. «Kommentare zum Weihnachtspaket möchte die Taskforce momentan lieber auslassen, weil die Frage nach den Massnahmen ja eher eine politische ist», sagt eine Sprecherin.

Taskforce gibt keine Entwarnung

Tatsächlich entscheiden heuer die Politiker, was an Weihnachten möglich ist. Trotzdem erstaunt die Haltung der Taskforce. Denn sie beurteilt die epidemiologische Lage nach wie vor kritisch. Trotz sinkender Ansteckungszahlen bleibe die Situation «fragil», teilen die Experten mit. Erfolge seien zuletzt vor allem in den stark betroffenen Kantonen in der Westschweiz erzielt worden. In der Deutschschweiz hingegen gibt es gemäss Taskforce keine oder eine nur sehr langsame Verminderung der Fallzahlen.

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