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Regeln werden vernachlässigtTaskforce-Chef sieht rasche Öffnung mit Sorge

Hände waschen und zwei Meter Abstand bei Gesprächen: Matthias Egger, Leiter der Covid-19-Taskforce, ruft die Bevölkerung dazu auf, sich auch weiterhin an die Regeln zu halten.

«Haltet Euch an die Regeln. Es ist noch nicht vorbei»: Matthias Egger beobachtet die Lockerungen ab nächster Woche mit einer gewissen Sorge.
«Haltet Euch an die Regeln. Es ist noch nicht vorbei»: Matthias Egger beobachtet die Lockerungen ab nächster Woche mit einer gewissen Sorge.
KEYSTONE
Er befürchte, dass sich einige Leute nicht an die nach wie vor gültigen Regeln hielten.
Er befürchte, dass sich einige Leute nicht an die nach wie vor gültigen Regeln hielten.
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Je früher diese App komme, umso besser. Geplant ist die flächendeckende Einführung der App frühestens im Juni.
Je früher diese App komme, umso besser. Geplant ist die flächendeckende Einführung der App frühestens im Juni.
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Die zahlreichen Lockerungen der Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ab kommender Woche beobachtet der Leiter der Covid-19-Taskforce, Matthias Egger, mit einer gewissen Sorge. Er befürchte, dass sich einige Leute nicht an die nach wie vor gültigen Regeln hielten.

Es bestehe das Risiko, dass es wieder mehr Coronavirus-Fälle gebe, sagte Egger in einem Interview mit dem Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) am Freitagabend. Die Bevölkerung habe es selbst in der Hand, eine zweite Welle von Ansteckungen zu verhindern.

Egger rief die Bevölkerung dazu auf, sich weiter an die Distanz- und die Hygiene-Regeln zu halten. Als Bürger rufe er den Menschen zu: «Haltet Euch an die Regeln. Es ist noch nicht vorbei.» Massnahmen wie das Hände waschen und zwei Meter Abstand bei Gesprächen seien unverändert nötig, um das Coronavirus in Schach zu halten, ist Egger überzeugt. Er beobachte, dass sich nicht mehr alle daran hielten.

Neben diesen Regeln seien auch Massnahmen im Gesundheitssystem sehr wichtig: das Contact Tracing, vermehrte Tests und die neue App. Je früher diese App komme, umso besser. Geplant ist die flächendeckende Einführung der App frühestens im Juni.

SDA

65 Kommentare
    Hans Iseli

    Eine zweite Welle ist immer schneller, weil der Virus (Verzeihung; ein lateinisches Wort sollte den Artikel behalten, und der ist männlich) sich ja nicht ins Land vorarbeiten muss, weil er ja schon überall ist.

    Die Sorge von Herrn Egger ist also nachvollziehbar.

    Wers nicht glaubt, sollte die Geschichte der Spanischen Grippe studieren.