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Bildstrecke: Flucht aus Libyen

In Ras Ajdir strömen Hunderte über die libysch-tunesischen Grenze. Es sind vor allem Ausländer. Libyer sitzen in der Falle. Die Grenze wird noch von Ghadhafi-Anhängern kontrolliert.

Kurz vor Ras Ajdir, an der libysch-tunesischen Grenze, stehen Zeltlager am Strassenrand. Hunderte Menschen sitzen auf ihren Koffern, noch durchfroren von der Nacht im Freien. Etliche stehen Schlange, um einen Platz in einem der Busse zu ergattern, die sie nach Djerba in ein Hotel oder an den Flughafen fahren.

Es sind Ägypter, Tunesier, Türken, Koreaner - die meisten sind Ausländer, die an der Grenze zwar von Muammar Ghadhafis Anhängern aufs übelste beschimpft und gründlich durchsucht wurden, aber immerhin ausreisen konnten. Libyer tröpfeln nur wenige über die Grenze. Sie haben Angst, dass sie von Ghadhafis Schergen umgebracht werden.

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