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Was von Karl Marx bleibt

Das Menschenbild des frühen Marx macht den deutschen Philosophen auch 200 Jahre nach seiner Geburt noch wertvoll. Worauf es beruht.

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Kein anderer Philosoph scheidet die Geister so sehr wie der am 5. Mai 1818 in Trier geborene Karl Marx. Auf der einen Seite finden sich die orthodoxen Marxisten, die jede noch so abgedrehte und absurde Behauptung ihres Meisters bis zum hinterletzten Komma verteidigen und rechtfertigen. Alles, was er geschrieben hat, steht für die Wahrheit, und alles, was bisher nicht geschehen ist, wird noch passieren. Karl Marx, der assimilierte Jude, ist für seine Jünger so etwas wie ein säkularer Jesus: Er kam auf die Welt, um das – gottlose – Wort zu verkünden. Für sie gibt es eine Zeitrechnung vor 1818 und eine nach 1818.

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