Ihr Browser ist veraltet. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser auf die neueste Version, oder wechseln Sie auf einen anderen Browser wie ChromeSafariFirefox oder Edge um Sicherheitslücken zu vermeiden und eine bestmögliche Performance zu gewährleisten.

Zum Hauptinhalt springen

Täuffelen wird zur Pfadi-Hochburg

1 / 5
Dass unter den Pfadis keine Langeweile aufkommt, sorgen insgesamt 70 Freiwillige des Ressorts Animation für Lageraktivitäten. Eine der Helferinnen ist Julia Schultheiss von der Pfadi Worb. Bereits vor anderthalb Jahren hat die 23-Jährige damit begonnen, ein vielseitiges Freizeitprogramm für das Kala auf die Beine zu stellen. «Ich habe extrem viel recherchiert und unzählige Offerten eingeholt», so «Chiara», wie die Studentin in der Pfadi heisst. Nun ist das Programm komplett: Über 60 Ausflüge  werden angeboten. Nebst den Standardabstechern in die Badis der Umgebung und auf diversen Wanderungen kann sich eine Pfadieinheit etwa auf den Besuch bei einem Berufsfischer aus Gerolfingen freuen, der sich einen Tag lang bei seiner Arbeit auf dem Bielersee über die Schultern schauen lässt. Für eine andere Gruppe steht unter anderem eine Führung auf dem Flugplatz Kappelen auf dem Programm. Für einige Ausflüge hat Schultheiss sogar ein Schiff gechartert, das einzig den Pfadern zur Verfügung stehen wird. Trotz der aufwendigen Organisation hat sich ihr Job als Reiseplanerin gelohnt. So durfte sie die meisten Ausflugsziele im Vorfeld schon erkunden: «Dadurch habe ich in der Region bereits viele schöne Orte entdeckt.»
Dieser Wegweiser auf dem acht Hektaren grossen Lagerplatz wird ab Montag rund 2000 Pfadfindern  als Orientierungshilfe dienen.
Sein Pfadiname ist «Grizzly», sein Job im Kala eine Bärenaufgabe: Armin Wasserfallen von der Pfadi Aarewacht in Lyss ist für die Food-Logistik zuständig. Zusammen mit seinen Kollegen überprüft er sämtliche Essenslieferungen und verteilt sie an die jeweiligen Einheiten. Damit die 2000 Pfadfindermägen nicht leer bleiben, waren umfangreiche Bestellungen nötig. So werden während des Lagers unter anderem über eine Tonne Teigwaren, 700 kg Rüebli, 800 kg Bananen und eine gute Tonne Kartoffeln bezogen. «Pro Tag treffen hier zwei Lastwagen voll mit Esswaren ein», sagt Wasserfallen.Insgesamt über 100 Köche werden sich auf dem Lagerplatz um das leibliche Wohl ihrer Einheiten kümmern. Damit bei diesen Dimensionen alles gesittet zu- und hergeht, hat sich Wasserfallen im Vorfeld des Lagers mehrmals mit dem kantonalen Lebensmittelinspektor getroffen und ein Hygienekonzept ausgearbeitet. «Es gibt nichts Blöderes als 30 kranke Kinder auf einen Schlag», so der gelernte Milchtechnologe, der für das Lager extra zweieinhalb Wochen Ferien genommen hat. Nach 21 Jahren Pfadierfahrung bringt «Grizzly» trotz der  grossen Verantwortung  so schnell nichts mehr ins Schwitzen. Oder doch? «Eine grobe Fehlbestellung wäre mehr als nur ärgerlich.»

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessenLogin