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Süsse Nostalgie

Fondueplausch im Berner Oberland: Erlebnisse aus der Winterwelt prägen Kinder fürs Leben. Foto: Alamy

1. Darvida gab es damals erst in grossen Packungen – am Sonntagmorgen, wenn wir Glück hatten. Das Weizen­gebäck wurde 1937 erfunden und hätte anders heissen sollen (markenrechtliche Gründe verhinderten dies), statt des «vida» wäre vorgesehen gewesen:

2. Es gibt da diese Wette, wir haben sie immer verloren, obwohl wir lange übten: Schaffen Sie es, innert einer Minute ein Appenzeller Biberli zu essen? Auf den wohl bekanntesten, jenen der Firma Bischofberger in Weissbad AI, prangen Bauernmalereien – je nach Saison mit verschiedenen Landschaftsmotiven. Wer hat sie gemalt?

3. Didier Cuche trug einst einen Ovo-Helm, und noch früher nahmen wir selbst am Ovo-Grand-Prix teil (es half wenig, wir wurden keine Maria Wallisers oder Pirmin Zurbriggens). Ovo-Sport gehörte in die Ski­jackentasche, obwohl es beim Essen immer an den Zähnen klebte. Mit Ovo kann man laut einem Werbespot von 1966 nicht nur im Wintersport, höhere Leistung erbringen, sondern auch…

4. Apropos Znüni: Unser Chips-Lieblingsgeschmack ist und bleibt Paprika von Zweifel. Den Grundstein für das Unternehmen legte Anfang der 1950er-Jahre ein gewisser Hans Meier, ein Cousin von Heinrich Zweifel senior, indem er Kartoffeln frittierte, und zwar auf einem Bauernhof

5. Spätestens beim Zmittag tranken wir Rivella, das Blööterliwasser mit dem ominösen Milchserum. Das Original ist rot, mittlerweile gibt es weit mehr Sorten. Welche hat es aber nie in die Flasche geschafft?

6. Wenn wir brav waren, gab es statt des als eher gesund geltenden Rivella auch schon mal ein Elmer Citro – zuckrig, klebrig, göttlich. Was trank Elms anderer berühmter Export, Skifahrerin Vreni Schneider, Anfang der 2010er-Jahre in einem Schlagerlied «am Pistenrand»?

7. Und dann war endlich Mittag. Und das hiess: endlich Schnipo! Manchmal sogar Schniposaco – Schnitzel, Pommes, Salat, Cola. Eigentlich interessierten uns aber nur die Pommes und das Ketchup – vor allem Letzteres, und das war damals natürlich von Heinz. Ach, wie fühlten wir uns amerikanisch! Der deutsche Auswanderer John Heinz verkaufte aber 1869 in seinem Lebensmittelgeschäft in Pennsylvania erst etwas anderes. Was?

8. Zum Zvieri, waren sich sowohl Eltern als auch Leiter einig, muss etwas Warmes her. Unsere JO-Gruppe war gespalten: Da war einerseits die Ovo-Fraktion und die – in unseren Augen – Warmduscher, die heissi Schoggi tranken. Also Suchard oder Caotina. Letztere schaffte es kürzlich sogarin die Schlagzeilen. Warum?

9. Neidisch schielten wir aber jeweils auf die hohen Gläser der Erwachsenen, auf denen Berge von Schlagrahm ruhten, bis sie (die Grossen) den langen Löffel rührten und genussvoll das geheimnisvolle Gesöff schlürften. Es hiess «Huuskafi» und sah hinreissend aus. Die weniger Rahmigen, also die Erwachsenen auf Diät, tranken Kafi fertig. Was ist das Besondere an diesem Getränk?

10. Vor ein paar Jahren entdeckten wir am Flughafen Hongkong mehrere Packungen Kägifretli, und sogar in einem Buch des israelisch-britischen Überkochs Yotam Ottolenghi sind auf einem Bild welche auszumachen (in «Jerusalem», auf den letzten beiden Seiten). Doch woher kommen sie eigentlich, die Waffeln, die es noch heute in den meisten Skibeizen gibt?

11. Wir wissen es aus der Werbung: Fondue isch guet und git e gueti Luune. Egal, wie anstrengend der Skitag war, zahlen, wenn das Brot ins Fondue fiel, mussten wir trotzdem (oder abwaschen, als Kind). Oft gabs Fondue moitié-moitié. Was ist das überhaupt?

Wie gut Sie Bescheid wissen