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Berner GemeinderatskandidatSturm aus Westen Richtung Stadtregierung

Thomas Fuchs war Parlamentarier auf allen Ebenen, jetzt drängt er in die Exekutive der Stadt Bern. Dort will er Bürgerlichen und dem Gewerbe eine Stimme geben.

Thomas Fuchs, der SVP-Politiker aus Bern-West, in Riedbach, wo Anwohnerinnen, Anwohner und zahlreiche Verbündete gegen die geplante BLS-Werkstätte kämpfen.
Thomas Fuchs, der SVP-Politiker aus Bern-West, in Riedbach, wo Anwohnerinnen, Anwohner und zahlreiche Verbündete gegen die geplante BLS-Werkstätte kämpfen.
Foto: Raphael Moser

In Riedbach bläst es an diesem Nachmittag fast orkanartig. Ein ums andere Mal streicht Thomas Fuchs (SVP) seine Haare nach hinten, nur damit sie vom Wind gleich wieder zerzaust werden. Die Szene passt zu Fuchs, der seit dreissig Jahren immer wieder die Politlandschaft aufmischt und aufwirbelt. Sei es als Stadt-, Gross- oder Nationalrat, sei es als Präsident der rechtsbürgerlichen Vereinigung Pro Libertate oder als Redaktor der nationalkonservativen «Schweizerzeit».

Dabei blies «Sturm Fuchs» ebenfalls stets von Westen her: Der 54-Jährige wohnt seit jeher in Niederbottigen, jenem Teil der Stadt Bern, in dem sich diese hinter den Hochhäusern von Bümpliz und Bethlehem in Bauerndörfern verläuft. Zu ihnen gehört Riedbach, wo Fuchs vor zwei besprayten Strohballen posiert, die zum Kampf gegen die geplante BLS-Werkstätte im Chliforst aufrufen – ein Widerstand, den Fuchs mitträgt.

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