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«Das Unheil ist schnell angerichtet»

«Gerade für Junge auf dem Sprung in die National League könnte eine Erhöhung fatal sein.» Peter Zahner, der starke Mann der ZSC Lions. Foto: Doris Fanconi

SCB-Geschäftsführer Marc Lüthi und Sie tauschen sich oft über das Schweizer Eishockey aus. Wann erzählte er Ihnen erstmals von seiner Idee von sechs Ausländern?

Ist es nicht ironisch, dass der Kloten-Präsident, der seinen Club in die Swiss League ­geführt hat und bald abgeben möchte, die Zukunft so prägt?

Sie stimmten Nein im Juni?

«Wenn ein Spieler eine gute Saison hat, fordern die ­Agenten gleich eine ­Lohnerhöhung von über 100 Prozent.»

Das heisst?

Gibt es diese Mini-Arcobellos, von denen Marc Lüthi träumt? Für 120'000 Franken?

Apropos Vernunft. Wären die Clubs vernünftig, könnten sie ja auch einfach den Schweizer Spielern nicht jeden Salärwunsch erfüllen. Oder nicht?

Wieso sagen Sie nicht: Das bezahlen wir nicht, fertig?

«Das deutsche ­Eishockey leidet heute noch unter der Ausländeröffnung. 25 Jahre später.»

Er hätte wohl kaum gespielt.

Die Clubs könnten das Markt­ungleichgewicht auch beheben, indem sie mehr Spieler ausbilden. Wie Schweden und Finnland. Wäre das nicht sinnvoller?

Das wäre?

Was halten Sie davon, den Clubs vorzuschreiben, eine gewisse Zahl U-20-Spieler aufs Matchblatt zu nehmen? So könnte man doch auch die Kosten senken.

Wie stehen Sie zu einer Reduktion von zwölf auf zehn Teams?

2008 stellte Marc Lüthi den Antrag, auf fünf Ausländer zu erhöhen. Damals stimmten fünf Clubs Ja, sieben Nein. Und nun?

Könnte es sein, dass Clubs ihre Haltung noch ändern?

Oder ist es denkbar, dass es einen Kompromiss gibt: eine Erhöhung von vier auf fünf Ausländer statt auf sechs?