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Wie sich die Zeiten ändernStocker macht den Wandel bei YB und Basel deutlich

Basel kann gegen YB nur eine Halbzeit mithalten und verliert nach Führung 1:2. Die Art und Weise des Berner Sieges erinnert an den FCB in seinen erfolgreichen Jahren.

Valentin Stocker war jahrelang das Gesicht der Basler Titelhamsterer. Jetzt hat er sich daran gewöhnt, gegen YB das Nachsehen zu haben.
Valentin Stocker war jahrelang das Gesicht der Basler Titelhamsterer. Jetzt hat er sich daran gewöhnt, gegen YB das Nachsehen zu haben.
Foto: Peter Klaunzer

Da steht Valentin Stocker. Rund um ihn das leere Wankdorf. Dieses Stadion, in dem er grosse Siege feierte wie in der Finalissima 2010, als ihm, knapp 21-jährig, im entscheidenden Spiel um die Meisterschaft gegen YB ein Tor und eine Vorlage gelangen.

Stocker war eines der Gesichter des FC Basel, als dieser während Jahren dominierte. Seine Klasse, gepaart mit seiner Giftigkeit, machte den Offensivspieler zum Feindbild beim Berner Anhang. Die Fans pfiffen ihn aus. Beschimpften ihn. Um ganz tief in ihrem Innern doch ein klein wenig Respekt für ihn zu empfinden. Stocker war ein Spielertyp, an dem es in Bern mangelte: Er war ein Gewinner.

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