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Tramverkehr in BernStapi wünscht sich drei Tramachsen

Seit Jahren wird in Bern über eine zweite Tramachse diskutiert. Nun prescht Stadtpräsident Alec von Graffenried vor und fordert gleich deren drei.

«Tramwand» in der Marktgasse: Um die Achse Hirschengraben–Zytglogge zu entlasten, soll in Bern eine zweite Tramachse realisiert werden.
«Tramwand» in der Marktgasse: Um die Achse Hirschengraben–Zytglogge zu entlasten, soll in Bern eine zweite Tramachse realisiert werden.
Foto: Franziska Rothenbühler

Die Forderung nach einer zweiten Tramachse in der Berner Innenstadt ist ein alter Hut. Eine solche soll das Nadelöhr Spital- und Marktgasse entlasten, wo pro Stunde bis zu 104 Trams und Busse durchfahren. 2012 wurde die Stadt letztmals konkret, als sie ihre bevorzugte Variante präsentierte. Eine zweite Tramachse würde demnach vom Kocherpark via Belpstrasse, Laupenstrasse, Bahnhofplatz, Bollwerk, Speicher- und Nägeligasse zum Kornhausplatz führen. Kostenpunkt: 110 Millionen Franken. Doch seither blieb es still.

Speichergasse «zu eng»

Ein auf Eis gelegtes Langzeitprojekt neu befeuern oder gar weiterspinnen – für Politiker im Wahlkampfmodus eine reizvolle Option. Letzten Freitag tat Stadtpräsident Alec von Graffenried (GFL) genau dies. Im «Bären-Talk» mit Gastgeber und SVP-Gemeinderatskandidat Thomas Fuchs griff er das Thema zweite Tramachse auf und überraschte mit seiner Vision.

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