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Eine Autospur verschwindetStadtrat will sichere Veloverbindung auf der Lorrainebrücke

Die Berner Lorrainebrücke soll für Velos sicherer gemacht werden. Dafür wird eine Spur für den motorisierten Verkehr abgebaut.

Soll velofreundlicher werden: Die Lorrainebrücke in Bern.
Soll velofreundlicher werden: Die Lorrainebrücke in Bern.
Foto: Christian Zingg / Keystone

Die Berner Lorrainebrücke soll für Velos sicherer werden. Der Stadtrat hat dafür am Donnerstag einen Kredit von 350'000 Franken mit grossem Mehr verabschiedet.

Stadtauswärts wird ab Bollwerk eine Spur für den motorisierten Verkehr abgebaut. Im Gegenzug kann der Radstreifen auf der ganzen Distanz auf bis zu drei Meter verbreitert werden. Heute ist das erst ab Mitte der Brücke der Fall.

Die rotgrüne Mehrheit im Stadtrat hielt es wie die Stadtregierung für vertretbar, eine Autospur abzubauen. Dass dies möglich sei, hätten im vergangenen Jahr die Erfahrungen mit der Baustelle von Energie Wasser Bern (EWB) gezeigt. Während rund zwei Monaten stand die eine Spur den Autofahrern nicht zur Verfügung.

Stadteinwärts brächte Tempo 30 aus Sicht des Gemeinderats erste Verbesserungen. Doch diese Massnahme ist durch Beschwerden blockiert. Im Rahmen einer Vorstudie sollen nun weitere Massnahmen für mehr Verkehrssicherheit geprüft werden. Die Kosten der Vorstudie sind im Kredit enthalten, der am Donnerstag gesprochen wurde.

sda/tag

10 Kommentare
    Marco Tosi

    Unsere linksgrünen Velofanatiker nehmen den Autofahreren immer mehr Raum weg, die Autosteuern bleiben aber immer gleich hoch. Die Einführung einer Velosteuer mittels Vignette von 100 Franken pro Jahr wäre mal ein Schritt in Richtung Finanzierung nach dem Verursacherprinzip.