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LeserreaktionenStadtrat «verschont politisch genehme Institutionen» wie HalloVelo

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen. Unter anderem zur Spardebatte in der Stadt Bern.

Die Veranstaltung HalloVello ist weniger von den Sparmassnahmen betroffen als zum Beispiel der Tierpark.
Die Veranstaltung HalloVello ist weniger von den Sparmassnahmen betroffen als zum Beispiel der Tierpark.
Enrique Muñoz García

Politisch genehme Institutionen bleiben verschont

Zu «Das bedeutet der Sparhammer für das Lichtspektakel und den Tierpark»
Da hat das wenig sachkundige Stadtparlament unter Führung der Sozialdemokratischen Partei ganz im Sinne der linken Viererdominanz im Berner Gemeinderat entschieden. Ausgerechnet in Coronazeiten werden dem familienfreundlichen Tierpark wichtige Ressourcen entzogen, deren sozialer Nutzen wohl niemand ernsthaft infrage stellt. Wen wundert es, dass Gaskessel, HalloVelo, Schlachthaus-Theater, Reitschule und andere politisch genehme Institutionen von ähnlich einschneidenden Massnahmen verschont bleiben, und dass zahllose Sparvorschläge im Sozialbereich nur aufgelistet wurden, um vom Stadtrat sogleich verworfen zu werden? Hoffentlich erinnern sich die über 8000 Mitglieder des Tierparkvereins Bern noch an diese traurigen Tatsachen, wenn im November Gemeinderats- und Stadtratswahlen stattfinden.
Peter Sterchi, Iseltwald

Zitat des Tages

«Für den Leser ist die sexuelle Orientierung völlig irrelevant und hat nichts mit den Leistungen einer Person zu tun.»

Ulla Wieland, Kriegstetten

Keine Flüchtlinge aus Moria

Zu «Ihr Bruder ist in Moria: Ich habe das Gefühl, langsam kaputtzugehen›»
Müssen wir Schweizer Flüchtlinge aus Moria (Lesbos) aufnehmen? Nein, das müssen wir nicht! Schon seit Jahren wird unsere Gesellschaft mit dem Leid der Flüchtlinge von der Presse und der Sozialindustrie manipuliert. Wir als Land mit bald 30 Prozent Ausländern, mit unseren kleinen Ressourcen an Boden und so weiter haben keinen Platz mehr, und das Soll ist schon lange erfüllt. Zuerst ist Europa gefordert, wo es sich einige Staaten leisten, Milliarden Euro von der Zentrale in Brüssel zu erhalten, aber keine Asylsuchenden aufzunehmen. Die Meinung vom Österreichischen Kanzler, man soll diejenigen, die schon bei uns sind, zuerst integrieren, bevor man weitere aufnimmt, ist total plausibel. Je mehr Flüchtlinge weg von Lesbos kommen, je mehr werden dort dank den Schleppern wieder eintreffen. Dass die Leute zu uns an den Honigtopf wollen, ist das Konzept von totalitären Staaten, die ihre Bürger loswerden wollen, aber auch Geld von diesen zurück ins Land erwarten.
Heinz Furrer, Blumenstein

Sexuelle Vorlieben sind irrelevant

Zu «Annemarie Schwarzenbach: Rebellin im 5-Stern-Hotel»
Mir ist die Schlagzeile zu Annemarie Schwarzenbach ins Auge gestochen. Kann man es zukünftig unterlassen, die sexuelle Orientierung zu erwähnen oder – wenn es unbedingt sein muss – jedesmal auch die verschiedenen anderen Versionen der sexuellen Vorlieben zu nennen? Wenn wir schon dabei sind: Kann diese Zeitung bitte abklären, ob Herr Koch queer, Frau Somaruga transsexuell, Herr Berset sadomaso etc. sind? Für den Leser ist es völlig irrelevant und störend und hat absolut nichts mit den Leistungen einer Person zu tun.
Ulla Wieland, Kriegstetten

Sie kippen keinen Urnengang

Zum Leserbrief «Stiefmütterlicher Schwellenwert» zum Stimmrecht ab 16
Leserbriefschreiber Alex Schneider sagt selber, dass sich junge Leute politisch nicht so gut auskennen. Deshalb sei deren Stimmbeteiligung tief. Ich schliesse daraus, dass die 16-Jährigen problemlos das passive Stimm- und Wahlrecht erhalten sollen. Ein weiteres Argument dafür: ungefähr fünfundfünfzig Jahrgänge sind bereits und zwei weitere sollen neu stimm- und wahlberechtigt werden. Diese zwei Jahrgänge kippen kein Urnengang!
Onlinekommentar von Werner Wenger