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Umstrittener Anlass in ThunStadtrat gibt dem Wasserzauber nochmals eine Chance

Die Diskussion war lang, die Pole lagen weit auseinander. Am Ende überwies der Thuner Stadtrat einen Vorstoss zur Rettung des Projekts Wasserzauber – wenn auch denkbar knapp.

Beispiel eines Wasserspektakels in Frankfurt.
Beispiel eines Wasserspektakels in Frankfurt.
Foto: PD

Und wieder sorgt das Projekt Wasserzauber im Thuner Stadtrat für hoch gehende Emotionen. Ist er Chance oder Zwängerei? Eine Attraktivierung der Innenstadt oder eine Beeinträchtigung des geschützten Ortsbilds? Die Diskussion ist am Donnerstagabend heftig und dauert lange, die Sitzung wird gar für 15 Minuten unterbrochen, damit sich die Parlamentarierinnen und Parlamentarier nochmals absprechen können.

Zweimalige Abfuhr

Blicken wir also kurz zurück: Zweimal bereits wurde dem Projekt einer Licht-, Ton- und Wassershow im Thuner Aarebecken eine Abfuhr erteilt. Im Dezember 2019 wies der Stadtrat den Wasserzauber an den Gemeinderat zurück, worauf Initiant Jürg Werren von der Thuner Cosmos Event GmbH den Anlass verkleinerte und von der Höhe Casino-Ländte in den Abschnitt zwischen Sinnebrücke und Göttibachsteg verlegte. Statt wie ursprünglich 150’000 Franken pro Jahr waren im Budget 2021 der Stadt noch 101’000 Franken eingestellt. Diesen Betrag strich der Stadtrat auf Antrag der Grünen im November 2020 aus dem Voranschlag. Mit ihrem Postulat «Wasserzauber weiterverfolgen» versuchten in der Folge die Fraktionen von SVP und EVP/EDU/CVP sowie die Stadtratsmitglieder der FDP und der GLP das Projekt zu retten.

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