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Stadt sperrt vier weitere ParksSo leer haben Sie die Bundesterrasse noch nie gesehen

Noch immer halten sich zahlreiche Bernerinnen und Berner, vor allem abends, nicht an die «Social Distancing»-Vorgaben des Bundes. Aus diesem Grund schliesst die Stadt Bern nach der Münsterplattform vier weitere Parkanlagen.

Die Bundesterrasse ist seit Freitag menschenleer. Die Stadt hat sie am Freitag in Absprache mit der Bundeskanzlei gesperrt.
Die Bundesterrasse ist seit Freitag menschenleer. Die Stadt hat sie am Freitag in Absprache mit der Bundeskanzlei gesperrt.
Foto: Franziska Rothenbühler
Die Stadt Bern liess die Rasenflächen auf der Kleinen Schanze absperren.
Die Stadt Bern liess die Rasenflächen auf der Kleinen Schanze absperren.
Foto: Franziska Rothenbühler
Die Münsterplattform ist bereits seit Mittwoch geschlossen. Die Stadt liess sie mit Gittern absperren.
Die Münsterplattform ist bereits seit Mittwoch geschlossen. Die Stadt liess sie mit Gittern absperren.
Foto: Franziska Rothenbühler
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Die Stadt Bern schliesst wegen der Corona-Pandemie weitere Parkanlagen. Dort war es in den vergangenen Nächten noch immer zu grösseren Menschenansammlungen gekommen, bei denen der Sicherheitsabstand nicht eingehalten wurde, schreibt die Stadt in einer Medienmitteilung vom Freitag.

Darum schliesst die Berner Stadtregierung nun nach der Münsterplattform auch die Grosse und die Kleine Schanze, den Rosengarten und, in Absprache mit dem Bund, die Bundesterrasse.

Hier wird die Bundesterrasse abgesperrt. Der Bevölkerung ist es ab sofort verboten, sich dort aufzuhalten.
Foto: Keystone-SDA

Nachts werden die Anweisungen zu wenig befolgt

Tagsüber würden die Distanzmassnahmen wie Abstand halten und nur in Kleinstgruppen unterwegs sein in den Parkanlagen von einer Mehrheit der Leute befolgt. Das schreibt der Gemeinderat in seiner Mitteilung. «Aber in den Nachtstunden halten uneinsichtige Personen die Abstandsregeln leider weiterhin nicht ein.»

Gerade bei dem aktuell herrschenden schönen Wetter und mit Blick auf das Wochenende sei die Gefahr sehr gross, dass sich grössere Gruppen von Menschen in den Parkanlagen aufhalten könnten.

Der Gemeinderat ist sich laut Mitteilung bewusst, dass die Schliessung dieser Anlagen eine einschneidende Massnahme ist. Diese sei aber unumgänglich, um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

100 Franken Busse

Der Bundesrat hat am Freitagnachmittag die Regeln nochmals verschärft. Gruppen von mehr als fünf Personen dürfen sich nicht mehr zusammenfinden. Sonst droht den Beteiligten eine Busse von 100 Franken. Das Bundesrat Alain Berset bekräftigt.